Griechenland beschließt strafbewehrte Impfflicht

30. November 2021 / Aufrufe: 961

Über 60 Jahre alte und nicht gegen COVID 19 geimpfte Bürger sollen in Griechenland monatlich 100 Euro Strafe zahlen müssen.

Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis gab bei der jüngsten Kabinettssitzung eine Verwaltungsstrafe von monatlich 100 Euro für alle nicht gegen das Coronvirus SARS-CoV-2 über Sechzigjährigen bekannt.

Er räumte ihnen sogar einen Spielraum bis zum 16 Januar 2022 ein, sich impfen zu lassen (bzw. zumindest einen Impftermin zu erwirken), anderenfalls wird ihnen mittels der Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 100 Euro auferlegt werden, die jeden Monat festgestellt werden soll.

Keine Strafe, sondern ein „Gesundheitsobolos“ …

In der Praxis macht die griechische Regierung die Impfung für über 60-Jährige damit obligatorisch. Die Regierung betrachtet die konkrete Altersgruppe als die vulnerabelste und ergreift diese Maßnahme zum Schutz sowohl der Selbigen als auch der Gesamtheit.

Sich bei besagter Kabinettssitzung in seiner einführenden Stellungnahme auf die Impfung der über 60-Jährigen beziehend meinte der Premierminister bezüglich der neuen Maßnahme: „Es ist keine Strafe, es ist ein Gesundheitsobolus.

Parallel sollen die von den über sechzigjährigen ungeimpften Bürgern gezahlten Geldstrafen in eine „Spardose“ für die Stärkung des Nationalen Gesundheitssystems (ESY) fließen.

(Quelle: dikaiologitika.gr, Auszug)

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