Unbezahlte Überstunden in Griechenland

11. April 2021 / Aufrufe: 494
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Rund die Hälfte der Arbeitnehmer in Griechenland leistet Überstunden, für die 4 von 10 nicht bezahlt werden.

Eine Erhebung der GSEE und des Instituts für Arbeit enthüllt die negativen Auswirkungen im Beschäftigungswesen Griechenlands bei Intensivierung, Arbeitszeit und unbezahlten Überstunden bei Arbeitnehmern des privaten Sektors.

Laut der Untersuchung führen 52 % der Beschäftigten an, auf Wochenbasis mehr als ihre reguläre Beschäftigungszeit zu arbeiten.

Arbeitnehmer wollen für Überstunden Geld anstatt Freizeit

Von diese erklären:

  • 25 %, 1 – 3 Stunden mehr zu arbeiten,
  • 17 %, 4 – 6 Stunden mehr zu arbeiten,
  • 4 %, 7 – 8 Stunden mehr zu arbeiten und
  • 6 %, ab 9 und mehr Stunden länger zu arbeiten.

40 % der Überstunden leistenden Beschäftigten erklären, für ihre Überstunden nicht entlohnt zu werden. Von diesen wiederum erklären 52 % der Vollzeitbeschäftigten und entsprechend 24 % der Teilzeitbeschäftigten, für ihre Überstunden nicht bezahlt zu werden. Parallel ist die Forderung der Beschäftigten mit 73 % fast allgemein, für ihre Überstunden bezahlt zu werden anstatt Urlaub oder freie Tage zu bekommen.

60 % der Teilzeitbeschäftigten geben an, auf Basis ihres Arbeitsvertrags über 20 Stunden in der Woche zu arbeiten. Von diese erklären:

  • 36 %, 21 – 30 Stunden zu arbeiten,
  • 36 %, 31 – 35 Stunden zu arbeiten.

Die übrigen Befunde der Erhebung verzeichnen entsprechende – leicht verbesserte – Ansichten mit jener im Januar 2021. Konkret:

  • 53 % der Befragten äußern einen Pessimismus bezüglich des Kurses Griechenlands in den kommenden Monaten.
  • 35 % der Arbeitnehmer erklären sich bezüglich der Erhaltung ihres Arbeitsplatzes pessimistisch und 56 % erklären sich entsprechend optimistisch

(Quelle: eleftherostypos.gr)

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