Spinnen die … Griechen?

1. April 2021 / Aufrufe: 1.899

Die in Griechenland jüngst beschlossenen Änderungen bei den Maßnahmen zur Hemmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS CoV 2 verwirren die Bürger noch mehr.

In Griechenland gab am gestrigen Nachmittag der Minister für Bürgerschutz, Nikos Chardalias, Änderungen bei den zur Hemmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 verhängten Maßnahmen und spezieller in Zusammenhang mit dem SMS-Code 6 an 13033 bekannt.

Konkret dürfen die Bürger sich ab Samstag (02 April 2021) für „sportliche Aktivitäten“ in Bezirke anderer Gemeinden begeben und dabei ihr Auto nutzen, was bis jüngst verboten bzw. nur zu Fuß oder per Fahrrad gestattet war. Obwohl demnach für den Code 6 gemeindeübergreifende Bewegungen gestattet sein werden, gilt dies jedoch nicht für Einkäufe bei Supermärkten und den Code 2 an 13033.

Launische Beschlüsse der „Experten“ in Griechenland

Die Einschränkungen für Einkäufe bei Supermärkten mit dem Code 2 an 13033 bleiben bestehen, ohne dass die Bürger sich in eine andere Gemeinde bewegen dürfen. Das selbe gilt auch für Banken, Behörden usw. und den Code 3 an 13033. Ab Samstag wird man sich folglich nach Entsendung einer SMS an 13033 mit dem Code 6 mit seinem Pkw beispielsweise von Kypseli nach Parnitha begeben können, wenn man jedoch am selben Tag in einem Supermarkt in einer anderen Gemeinde einkaufen möchten, darf man es einfach nicht.

Es ist eine sehr seltsame Realität, welche die launischen Beschlüsse des Infektiologen-Ausschusses zeigt und die Bürger noch mehr darüber zu verwirren scheint, was ihnen alltäglich zu tun gestattet und untersagt ist. Davon unbeirrt betonte Nikos Chardalias: „Lasst uns – unter Maßnahmen – unsere Häuser verlassen, reagieren wir uns weit von Gedränge in Häusern und kleinen Räumen ab.

Ja zu überregionalen Einkäufen – außer in Supermärkten

Wie der Zivilschutz-Minister weiter sagte, werden nun ab Montag die Geschäfte öffnen, bei Entsendung einer SMS an 13033 und dreistündigem Aufenthalt. Die Verbraucher haben allerdings Aufmerksamkeit zu zollen, da sie für ihren Besuch eines Ladens außer einer SMS – Bestätigung auch eine E-Mail oder SMS haben müssen werden, die den Einkaufstermin bestätigt, da die Geschäfte die Rollläden nur mit der Methode click away oder click in shop hochziehen werden.

Eine Öffnung der Einkaufszentren (Malls) ist derzeit nicht vorgesehen und dieses Thema soll in der nächsten Woche zusammen mit der Öffnung de Schulen wieder untersucht werden.

Folglich werden die Bürger sich mit dem Pkw an den Wochenenden zum Training, aber auch zum Einkaufen ab Montag, wo die Geschäfte werden, in eine andere Gemeinde begeben können, während sie nicht in einem in einer anderen Gemeinde befindlichen Supermarkt einkaufen werden können. Und all dies ab dem kommenden Samstag, 03 April 2021.

Absurdität Nr. 2 der „Experten“ in Griechenland

Die Widersinnigkeit des Ausschusses ist groß. Er gestattet ab Samstag eine sportliche Betätigung in anderen Gemeinden, aber nur am Wochenende und mit dem Risiko eines großen Gedränges in Gebieten wie Strandzone und Parnitha, während dies an den Werktagen, wo die meisten Leute nicht unterwegs sind, nicht gestattet ist.

Folglich darf der Bürger sich am (kommenden) Wochenende – bei voraussichtlich 22 Grad übersteigenden Temperaturen – an die Strandpromenade begeben um … zu laufen, während er heute und morgen, wo die Leute sehr wenige sein werden, nicht (selbst wenn die Wetterverhältnisse es gestatten) laufen gehen darf.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. oalos
    2. April 2021, 16:47 | #1

    Es macht schon Sinn, für sportliche Aktivitäten auch mal ans Meer oder ins Grüne fahren zu dürfen. Zum Einkaufen sollte hingegen z.Zt. der Laden um die Ecke reichen. Es geht bei Bewegungen immer auch um Kontakte.

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