Griechen dürfen über Ostern nicht zum Arzt

25. April 2021 / Aufrufe: 910

Die freiberuflichen Kardiologen Griechenlands verlangen die sofortige Änderung des Verbots überregionaler Bewegung von Patienten während der Osterperiode.

Das bis zum 10 Mai 2021 verhängte Verbot der (überregionalen) Bewegung von Patienten zu jedweder privaten Einrichtung, Klinik oder Arztpraxis und die Duldung nur zu öffentlichen Einrichtungen und mit einschlägigen Attesten von diesen schafft große Probleme bei der öffentlichen Gesundheit„, führt der Verband der freiberuflichen Kardiologen Griechenlands an.

Wie sie betonen, wird gemäß dem Beschluss „geschlussfolgert, dass die freiberuflichen Ärzte, welche die große Mehrheit der Ärzteschaft darstellen, von vornherein als unglaubwürdig gelten und wahrscheinlich unwahre Atteste ausstellen. Und über die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Gleichwertigkeit der ärztlichen Unterschrift wird natürlich hinweggesehen.

Verkehrsverbot gefährdet öffentliche Gesundheit in Griechenland

Wir Kardiologen betonen das Risiko der 15 Tage langen Nichtverwirklichung von Untersuchungen und Eingriffen bei Herzkranken und verlangen die sofortige Änderung des Ministerialbeschlusses (KYA) zur Bewahrung der öffentlichen Gesundheit, aber auch der Behebung der Ungerechtigkeit zu Lasten der freiberuflichen Ärzte, indem die Bewegungen auch zu allen privaten Einrichtungen primärer und sekundärer Gesundheitsversorgung mit einem begründeten Attest eines freiberuflichen Arztes gestattet werden, der natürlich auch die Verantwortung trägt.

Es sei angemerkt, dass im Rahmen der Bemühungen um die Hemmung der Pandemie des Coronavirus SARS-CoV-2 in Griechenland mit dem monierten Ministerialbeschluss (KYA) jüngst sogar auch hieb- und stichfest begründete, dokumentierte und nachprüfbare überregionale Bewegungen aus gesundheitlichen Gründen zu nicht öffentlichen Einrichtungen kurzerhand pauschal verboten wurden … .

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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