Türken schleusen Migranten über Bulgarien nach Griechenland

22. Februar 2021 / Aufrufe: 595
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Türkische Schleuser führen illegale Migranten aus der Türkei zunehmend über Bulgarien nach Griechenland.

Griechenlands Minister für Migration und Asyl, Notis Mitarakis, traf sich in Sofia mit Bulgariens Innenminister. Thema der Diskussion zwischen den beiden waren laut der Bekanntmachung die Handhabung des Migrantenproblems und die Bewältigung der für die EU-Mitgliedstaaten der ersten Reihe zunehmenden gemeinsamen Herausforderungen.

Hinter den Zeilen der offiziellen Erklärungen befindet sich jedoch der Verdruss der griechischen Seite über das in letzter Zeit beobachtete Phänomen des Zustroms einer großen Anzahl illegaler Migranten aus der Türkei über … Bulgarien.

Griechenland fordert Solidarät in Europas Migrantenkrise

Wie seit geraumer Zeit bemerkt worden ist, lenken die türkischen Menschenhändler die illegalen Migranten – um den bewachten Evros zu vermeiden – über die reichlich lockereren Grenzen Bulgariens und führen sie im weiteren Verlauf aus dem Norden hauptsächlich über Bergpfade nach Griechenland. Es handelt sich um eine Tendenz, die auf der griechischen Seite heftige Nachdenklichkeit schafft. Wie thrakische Medien wiederholt angemerkt haben, scheuen sie sich sogar nicht, in Ferienhäusern des Gebiets zu übernachten, stetige Zerstörungen verursachend. Dies war wohl einer der Umstände, der Notis Mitarakis dazu brachte, das Treffen mit dem bulgarischen Innenminister anzustreben.

Direkt nach der Begegnung erklärte Notis Mitarakis, mit dem bulgarischen Innenminister über das Migrations- und Asylabkommen der EU und die dem Schutz der Außengrenzen Europas zuzumessenden Bedeutung, aber auch die Notwendigkeit diskutiert zu haben, dass es nachweislich eine Solidarität in der Handhabung der Migrantenströme gibt.

Wie der Minister für Migration und Asyl charakteristisch betonte, können die Erstaufnahmestaaten nicht die Last der europäischen Migrantenkrise stemmen. Dabei wurde auch das Thema der Notwendigkeit einer Kooperation mit der Türkei in der Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung EU – Türkei zum Schutz sowohl der Land- als auch Seegrenzen der EU gestellt, während er endete: „Ich hoffe auf die Zusammenarbeit der Länder des Südens und der Erstaufnahmeländer in der schwierigen Verhandlung, die in den nächsten Monaten folgen wird.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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