Stromausfall bei 250000 Haushalten in Griechenland

17. Februar 2021 / Aufrufe: 674
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Infolge des Unwetters Medea blieben in Griechenland rund 250000 Haushalte ohne elektrischen Strom und die Behebung aller Schäden wird noch Tage dauern.

Das Unwetter Medea hat in Griechenland große Probleme bei der Stromversorgung in vielen Gemeinden – hauptsächlich in den Vorstädten Attikas – verursacht und ließ gemäß Angaben des DEDDIE ungefähr 250.000 Haushalte in vielen Fällen sogar auch für über 24 Stunden ohne elektrischen Strom.

Wie der geschäftsführende Vorstand des DEDDIE, Tasos Manos, gestern (16 Februar 2021) in der Hauptnachrichtensendung des griechischen TV-Senders SKAI sprechend anführte, wird die Lage kontinuierlich analog zu den neu auftretenden Schäden bewertet.

Griechenland mobilisiert Militär, Feuerwehr und EMAK für Stromversorgung

Tasos Manos erklärte charakteristisch: „Vorgestern waren ungefähr 20 Mittelspannungs-Defekte in den nördlichen Vorstadtbezirken (Attikas) verzeichneten worden, da über 200 Bäume auf das Netz gefallen waren, und bis Ende des Tags wurde eine niedrige einstellige Anzahl als offen (sprich noch nicht behoben) verzeichnet. Nach dem vorgestern Abend einsetzenden Schneefall begann der nächste Tag besonders belastet, vorgestern und gestern haben die Netzdefekte in einer Reihe von Gemeinden wie Agios Stefanos, Dionysos, Anixi, Stamata, Kiourka u. a. insgesamt 85 Mittelspannungsleitungen überstiegen. Die Anzahl der gebrochenen Bäume betrug ungefähr 600 – 700 und es wird erwartet dass sie eine vierstellige Zahl tangieren wird.

Vorausgehend wurden Stromversorgungsprobleme in den Athener Stadtbezirken Paleo und Neo Psychiko, Agia Paraskevi, Chalandri und Cholargos verzeichnet, die Defekte wurden jedoch behoben. Dennoch bleibt unbekannt, wann die Schäden im Stromversorgungsnetz behoben werden können. Laut Tasos Manos soll heute eine titanische Anstrengung erfolgen um die Defekte an den Mittelspannungsleitungen zu beheben, die kleinen Schäden an den Sekundärleitungen in allen Nebenstraßen werden jedoch Tage brauchen.

In diesem Rahmen beschloss das Generalsekretariat für Zivilschutz nach einer Sonderkonferenz, an der Michalis Chrysochidis, Minister für Zivilschutz, der Staatssekretär Nikos Chardalias und der Leiter des Hauptquartiers des Militärs (GEETHA), Konstantinos Floros, teilnahmen, 40 Staffeln des Militärs, der Feuerwehr und der Sondereinheiten für Katastrophenbewältigung (EMAK) in den Kampf der Wiederherstellung der Stromversorgung zu werfen. Wegen des Unvermögens des DEDDIE, den sehr erhöhten Bedürfnissen zu entsprechen, übernimmt der Zivilschutz die Koordinierung der Staffeln.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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