Griechenlands Position bei Corona-Impfungen

21. Februar 2021 / Aktualisiert: 21. Februar 2021 / Aufrufe: 879

Unter den Ländern der EU liegt Griechenland bei den Impfungen gegen COVID 19 derzeit auf Rang 12.

In Griechenland sind mittlerweile bereits ungefähr 700.000 Impfungen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 beziehungsweise Covid-19 realisiert worden, wobei 468.000 Bürger die 1. Dose und 226.635 die 2. Dose der Impfung verwirklicht haben.

Damit rangiert Griechenland unter den Ländern der EU hinsichtlich der Impfungen je 100 Einwohner derzeit auf Platz 12 und sogar über dem europäischen Durchschnittswert und  vor den meisten „alten“ EU-Ländern (Deutschland, Frankreich, Holland, Schweden, Belgien usw.).

Impftermine wurden in Griechenland zu über 98 % wahrgenommen

In den in Griechenland beiden ersten „geöffneten“ Alterskategorien (also im Alter von 85+ und 80 – 84 Jahren) wurden mittels der sogenannten immateriellen Rezeptausstellung mehr als 110.000 Termine vorgeschlagen. Zusätzlich wird für die beiden anderen Altersgruppen, die Termine zu vereinbaren begannen (60 – 64 mit dem Impfstoff der Astra Zeneca und 75 – 79 mit dem Impfstoff der Pfizer), erwartet, dass mehr als 220.000 Benachrichtigungen mit Vor-Terminen an alle verschickt werden, die für die immaterielle Rezeptausstellung registriert sind.

Was die bestätigt werdenden Termine betrifft, werden sie zu einem Anteil von über 98 % verwirklicht, während auf alltäglicher Basis 21.000 Impfungen erfolgen. Auf diese Weise sind technische und organisatorische Unregelmäßigkeiten vermieden worden, wie es in anderen Ländern – wie USA, Deutschland – geschah.

Beispielsweise wird trotz des Umstands, dass die USA dynamisch mit den Massenimpfungen begonnen haben, das VAMS, sprich das System zur Organisierung der Impfungen, das über 44 Millionen Dollar kostete, sogar auch für Nutzer mit hinreichenden digitalen Fertigkeiten als ungeheuer unhandlich und unzuverlässig charakterisiert. Wie MIT Technology Review berichtet, beschweren sich viele Bürger über Stornierungen durch das selbige System und inkorrekte Einträge, die für alle fälschlich als nichterschienen Verzeichneten zu einem Ausschluss führen. Unhandlichkeit und Unzuverlässigkeit des VAMS haben ganze Bundesstaaten, aber auch Strukturen eigenständig zur Adoption paralleler Systeme geführt, entweder unter Kauf von Software oder mit improvisierten (sogar auch handschriftlichen) Verfahren. Die schlechte Organisation hat eine Unfähigkeit zur richtigen Verteilung der Impfstoffe verursacht, da sie anderswo übrig bleiben und anderswo fehlen. Resultat dies Chaos ist, dass die Bürger nicht vermögen, die beiden Dosen der Impfung innerhalb des richtigen Zeitraums von drei Wochen zu planen.

In Deutschland erwies sich die Wahl als unglücklich, Telefonzentren zu betreiben, wobei es in etlichen Fällen auch zu Lachnummern kam. Eine von diesen ereignete sich in Dortmund, wo sich – laut einer Reportage des zweiten Kanals des öffentlichen Fernsehens ZDF – ein Lastwagenfahrer mit Dutzenden Anrufen von Senioren konfrontiert sah, da seine Rufnummer der Leitung für Termine in Nordrhein-Westfalen ähnelte. Mittlerweile schuf die Bundesregierung eine eigene Leitung, wo jedoch große Wartezeiten beobachtet werden.

(Quelle: ant1news.gr)

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