Dritte Corona-Welle in Griechenland begann

4. Februar 2021 / Aktualisiert: 04. Februar 2021 / Aufrufe: 1.409

Der Koordinator der Arbeitsgruppe HERACLES vertritt, in Griechenland habe die dritte Welle des Coronavirus SARS CoV 2 begonnen.

Die dritte Welle des Coronavirus SARS-CoV-2 beginnt mit einer interessanten, wegen der Existenz der mutierten Stämme etwas schwierigeren Dynamik„, erklärte in Griechenland gegenüber zougla.gr der Professor für Umweltmechanik an der Aristoteles-Universität Thessalonikis (AUTH), Dimosthenis Sarigiannis.

Der Wissenschaftler und Koordinator der Arbeitsgruppe HERACLES, die in Zusammenarbeit mit zwei italienischen Universitäten mittels der Plattform CORE und konkreter Berechnungsmodelle die Entwicklung der Pandemie prognostiziert, ist deutlich.

Sarigiannis: „Entweder Schulen oder Markt

Dimosthenis Sarigiannis betont, „wenn keine anderen Maßnahmen als die ergriffen werden, die wir derzeit haben, steuern wir auf 1.500 Fälle gegen Ende Februar 2021 und täglich 2.000 Fälle gegen Mitte März 2021 zu, mit einem an seinen Grenzen befindlichen Gesundheitssystem„. Laut ihm „wird der Staat jedoch kaum zulassen, dass so etwas geschieht, da er vorziehen wird, lange vor März Maßnahmen zu ergreifen„.

Für den Professor und sein Team wäre – immer auf Basis der Berechnungen der Plattform – das schlimmste Szenarium, dass überhaupt keine Maßnahmen zu ergriffen werden. Dann veranschlagt das System nämlich gegen Mitte bis Ende Mai 2021 rund 6.000 (neue) Fälle am Tag, was bedeutet, dass Griechenlands Gesundheitssystem dem auf keinen Fall standhalten könnte und unweigerlich zusammenbrechen würde.

In Zusammenhang damit, welche Aktivität in diesem Moment wegfallen könnte, damit das Berechnungssystem zeigt, dass wir die Ausbreitung des Virus hemmen können, antwortet der Professor: „Wir werden zu wählen haben: entweder Schulen oder Einzelhandel.

(Quelle: zougla.gr)

  1. karnapas
    4. Februar 2021, 10:56 | #1

    … antwortet der Professor: „Wir werden zu wählen haben: entweder Schulen oder Einzelhandel.“
    Nein. Weder Schulen noch Einzelhandel – bis auf die allernötigste Infrastruktur bleibt alles für 3 Wochen zuhause.

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