Türkei stimmt gegen Seerechtsbeschluss

11. Januar 2021 / Aufrufe: 659

Die Türkei stimmte als einziges Land dem Beschluss der UN über das Seerecht nicht zu.

Wie diplomatische Quellen berichten, adoptierte vor einigen Tagen das Plenum der UN-Vollversammlung den (wie in jedem Jahr auch von Griechenland mitgetragenen) jährlichen Beschluss bezüglich der Ozeane und des Seerechts.

Sie betonen, dass bei der – von der Türkei beantragten – einschlägigen Abstimmung 152 Länder für den besagten Bericht stimmten, während 4 Länder (Kolumbien, Madagaskar, Nigeria und Venezuela) sich enthielten.

Türkei erkennt UN-Seerechtsübereinkommen beharrlich nicht an

Wie weiter angemerkt wird, lehnte als einziges Land die Türkei den Beschluss mit der Begründung ab, die in Rede stehende Exposition mache Bezugnahmen auf das Übereinkommen der Vereinten Nationen über das Seerecht.

Die selben diplomatischen Quellen betonen, diese Haltung der Türkei zeige ein weiteres Mal ihre vollständige Isolation bezüglich der Nichtakzeptanz des UN-Seerechtsübereinkommens, in Bezug auf welches die überwältigende Mehrheit der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen anerkennt, einen Teil nicht nur des vertraglichen, sondern auch gewohnheitsmäßigen internationalen Rechts darzustellen.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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