Kommission sieht Impfpass wohlwollend

16. Januar 2021 / Aktualisiert: 18. Januar 2021 / Aufrufe: 712

Die Europäische Kommission steht der Einführung einer europaweit normierten Bescheinigung der Impfung gegen das Coronavirus SARS CoV 2 positiv gegenüber.

Vor ihrem heutigen Besuch in Lissabon erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Layen in ihrem Interview an portugiesische Informationsmedien, die Europäische Kommission spreche sich wohlwollend gegenüber der Idee einer „gegenseitige Anerkennung“ erfahrenden europäischen Bescheinigung der Impfung gegen Covid-19 aus und meinte:

Es stellt ein medizinisches Gebot dar, dass es eine Impfbescheinigung gibt. Aus diesem Grund freute mich der Vorschlag des griechischen Premierministers Kyriakos Mitsotakis bezüglich einer Impfbescheinigung gegenseitiger Anerkennung.

Normierte Impfbescheinig soll (Griechenlands) Tourismus ankurbeln

Angesichts der neuen europäischen Gipfelkonferenz, die am kommenden Donnerstag, dem 21 Januar 2021 mit der Koordinierung der Unionsländer gegenüber der gesundheitlichen Krise als Ziel abgehalten werden soll, fügte die Präsidentin der Kommission an: „Wenn dies (die Impfbescheinigung) Vorrang oder Zugang zu gewissen Gütern gibt, handelt es sich um eine politische und rechtliche Entscheidung, die auf europäischer Ebene zu diskutieren sein wird.

Kyriakos Mitsotakis rief am Dienstag die Europäische Union auf, eine standardisierte Impfbescheinigung zu adoptieren, damit der von der Pandemie des Coronavirus SARS-CoV-2 getroffenen Tourismus-Industrie ein Impuls gegeben wird. „Es ist dringend, eine gemeinsame Vereinbarung über die Einführung einer Impfbescheinigung auszuarbeiten, die in allen Mitgliedsländern akzeptiert werden wird„, schrieb der griechische Premierminister in seinem Vorschlag und betonte, „eine normierte Bescheinigung wird einen Beleg darstellen, dass eine Person erfolgreich (gegen das Virus SARS-CoV-2) geimpft worden ist„.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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