Coronavirus versus Grippe

27. Januar 2021 / Aufrufe: 911

In der Phase der Pandemie des Coronavirus SARS CoV 2 verschwand die Grippe fast ganz.

Trotz der weltweit gemeldeten steigenden Anzahl von Covid-19-Fällen sind auf der nördlichen Halbkugel des Globus die Grippe-Fälle sehr wenige. Viele Experten glauben, die zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 / Covid-19 umgesetzten Maßnahmen – wie die entfernte soziale Isolierung und das Tragen von Masken – haben höchstwahrscheinlich signifikant zur Reduzierung der Quoten der epochalen Grippe beigetragen.

Dagegen steigt die Quote der mit Covid-19 in Zusammenhang stehenden Todesfälle trotz der Anwendung dieser Maßnahmen an.

Vermag das Coronavirus andere Viren „auszuknipsen“?

Viele Experten sind sich letztendlich einig, dass die scheinbar widersprüchliche Effizienz der Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 an der erhöhten Ansteckungsfähigkeit und der außerordentlich infektiösen Natur des Virus SARS-CoV-2 im Vergleich zu bestimmten Stämmen des Grippe-Virus liegt.

Renommierte Gesundheitsbehörden vertreten ebenfalls, die weltweite Ausbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 könne die Gesamtimmunität gegenüber andere Viren steigern, dabei die saisonale Grippe „blockierend“. Eine Studie im „Medical Virology“ aus dem Jahr 2020 stellte fest, dass bei 8.990 Personen in New York, die positive Ergebnisse für SARS-CoV-2 hatten, eine geringere Wahrscheinlichkeit dieser Menschen bestand, mit gemeinen Viren wie dem Grippe-Virus behaftet zu sein.

Die aus besagter Studie entwickelten Theorien sind jedoch nur hypothetisch und bedürfen einer weiteren Untersuchung, damit festgestellt wird, ob selbiges SARS-CoV-2 gegen die epochale Grippe schützend sein könnte.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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