Heiliger Widerstand in Griechenland

14. Dezember 2020 / Aufrufe: 866

In Griechenland formiert sich eine Heilige Widerstandsbewegung gegen den Beschluss der Regierung, die Kirchen auch über die anstehenden Feiertage geschlossen zu halten.

Nach dem Beschluss der Regierung Griechenlands, die Kirchen sollen nur Weihnachten und am Dreikönigsfest und nur unter strengen Einschränkungen öffnen, gab es Widerstand von Erzbischöfen wegen der Untersagung des Betriebs der Kirchen während der Feiertagsperiode durch Prälaten.

Bisher erwarteten etliche Prälaten, dass die Kirchen für den Zeitraum der Feiertage – bei Maßnahmen wie Maskennutzung und Einhaltung der Abstände – regulär öffnen werden.

Bischöfe widersetzen sich der Schließung der Kirchen Griechenlands

Wie der griechische TV-Sender OPEN berichtete, haben bestimmte – wenn auch nur eine Minderheit darstellende – extreme Stimmen aus den Kreisen der Hierarchie (der griechisch-orthodoxen Kirche) bereits die Absicht erklärt, die Kirchen trotz des Verbots regulär für den Kirchgang der Gläubigen zu öffnen und für alles Weitere die Verantwortung zu übernehmen. Erzbischof Seraphim zu Kythira vertrat im Gespräch mit OPEN TV, es „ist eine Verfolgung. Das sage ich mit Seelenschmerz.“ Den Regierungsbeschluss kommentierend, meinte er, „niemand vermag die Verehrung Gottes aufzuhalten. Für uns ist es fürchterlich. Es ist völlig inakzeptabel.„Endend sagte er sogar: „wir werden die Gottesdienste regulär abhalten, sollen sie doch kommen um uns festzunehmen. Wir sind verärgert.

Es sei angemerkt, dass gemäß den monierten Bestimmungen die Messen nur unter striktem Ausschluss der Öffentlichkeit und mit maximal 9 Anwesenden zelebriert werden dürfen sollen.

(Quellen: dikaiologitika.gr – Auszug, Medienberichte)

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