Griechenland ist auf Corona-Schwarzliste

25. Dezember 2020 / Aktualisiert: 26. Dezember 2020 / Aufrufe: 1.661

Bloomberg rechnet Griechenland den Ländern zu, wo es sich inmitten der Pandemie des Coronavirus am schlechtesten leben lässt.

Laut der monatlichen Liste von Bloomberg, worin die Handhabung der Pandemie des Coronavirus weltweit wiedergegeben wird, befindet Griechenland sich unter den schlechtesten Ländern um dort inmitten einer Pandemie zu leben.

Die Liste mit den besten und schlechtesten Orten, um dort inmitten der Pandemie des Coronavirus Covid-19 zu leben, enthält große Neuordnungen, wobei Griechenland seit dem 23 November um 19 Plätze absank.

Beste und schlechteste Länder um mit dem Coronavirus zu leben

Konkret befindet Griechenland  sich auf einer Liste mit 53 Ländern auf Platz 50, also nur noch über Peru, Argentinien und Mexiko. Unter den europäischen Ländern liegt es sogar auf dem letzten Rang, während es auch ein anderes negatives Championat verzeichnet, da das Land im letzten Monat die größte Mortalitätsquote der Größenordnung von 6,3 % zeigt. Als Gründe für das große Absacken Griechenlands werden der große Anstieg der Todesfälle im Land und das strenge Lockdown angeführt, das bis zum 7 Januar 2021 verlängert wurde.

Neuseeland – mit den geschlossenen Grenzen, seinen Vereinbarungen über Impfstoffe und der Ausmerzung des Virus in der Öffentlichkeit – bleibt im Dezember 2020 Nr. 1 der Rangliste„, führt Bloomberg an. Taiwan, Australien, Norwegen und Singapur ergänzen das Quintett der besten Länder, um dort inmitten einer Pandemie zu leben.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. GR-Block
    26. Dezember 2020, 14:46 | #1

    Covid-19 scheint sich auch auf das Gehirn von New Yorker Journalisten auszuwirken. Das Wohlfühlland Neuseeland hatte praktisch keinen eingereisten Corona-Fall trotzdem verhängte es Ende März einen totalen Lockdown samt Ausnahmezustand, siehe History of Covid-19 Alert.
    Jegliche Einreise von nicht Einwohnern wurde verboten und strenge Selbstisolation angeordnet, Schulen geschlossen noch bevor es auch nur einen einzigen Toten gab. Im Mai, nach nur zwei Monaten war alles vorbei, mit insgesamt 1500 Fällen und 22 Toten.
    Das gleiche passierte in der zweiten Welle. Allerdings diesmal mit staatlicher Isolation der Angesteckten. Da gab es dann nur 3 Tote.
    Schon nach der ersten Welle war der Gesundheitsminister zurückgetreten, weil er wegen der harten Maßnahmen in die Kritik geraten war und selbst die Einschränkungen nicht korrekt einhielt. Damit hat der Mann im Gegensatz zu europäischen Machthabern Größe gezeigt. Jene fürchten den „politischen“ Schaden (also den an ihrer Karriere) mehr als den Tod ihrer Wähler.

    Hätte GR ähnlich konsequent reagiert, hätte es keine zweite Welle gegeben. Es gab zwar rechtzeitig richtige Maßnahmen zur Eindämmung. Dann aber wollte man unbedingt den deutschen, englischen, französischen Touristikkonzernen wieder ihre Gewinne ermöglichen. Dem Lobbyismus sei Dank klappte es. Schöne Feiertage.

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