Griechenland droht Party-Sündern mit Sanktionen

24. Dezember 2020 / Aufrufe: 947

In Griechenland drohen bei Feiern und Partys mit über 9 Personen sowohl den Gastgebern als auch den Geladenen empfindliche Sanktionen.

Wer in Griechenland zu Heiligabend oder Weihnachten Feiern mit über 9 Personen organisiert oder sich als Gast einfindet, muss damit rechnen, heftig „was auf den Deckel“ zu bekommen.

Wenn festgestellt wird, dass ein Wohnungsbesitzer bei der Feier zu Heiligabend oder an jedem anderen Tag mehr als 9 Personen versammelte oder irgendeine der im Rahmen zur Einschränkung der Verbreitung des Coronavirus Covid-19 geltenden Maßnahmen verletzt, wird er mit schwersten Geldstrafen und selbst auch strafrechtlichen Sanktionen konfrontiert sein.

Polizei darf auf Anzeige zu Wohnungskontrollen schreiten

Konkreter kann mit dem sich auf die Missachtung von Maßnahmen zur Prävention von Krankheiten beziehenden Artikel 285 des Strafgesetzbuchs das Schnellgerichtsverfahren angewendet werden. Er sieht ebenfalls schwerste Strafen insbesondere dann vor, wenn sich aus der Missachtung eine Krankheitsübertragung ergibt, und noch schwere, wenn es deswegen gar zu einem einen Todesfall kommt.

Die Geldstrafe für den Gastgeber / Hausherrn der Feier beträgt 3.000 Euro und für die Geladenen je 300 Euro. Falls wiederum die Missachtung der Maßnahme zum zweiten Mal erfolgt, erreicht die Geldstrafe für den Hausherrn 10.000 Euro.

In diesem Zusammenhang sei in Erinnerung gerufen, dass die Polizei nach einer offiziellen Anzeige auch zu Wohnungskontrollen schreiten kann.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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