Migranten „okkupieren“ Athen

25. November 2020 / Aufrufe: 1.081

Einem geheimen Polizeibericht zufolge sind in Griechenlands Hautstadt Athen bereits rund 25 Prozent der Einwohner legale oder illegale Migranten.

Griechenland ist aufgerufen, drei Herausforderungen zu begegnen: Erdogan, Pandemie und Migranten. Leider beschäftigen sich fast alle Massenmedien nur mit dem Covid-19.

Das Land hat aber auch andere signifikante Probleme und die Regierung unter Kyriakos Mitsotakis muss umgehend Lösungen geben. Außerdem war es die Nea Dimokratia (ND), die – damals als Opposition –  die SYRIZA und den damaligen Premierminister Alexis Tsipras wegen ihrer Politik im Migranten-Problem beschuldigte.

Griechenlands Hauptstadt wird von Migranten überschwemmt

Laut einem dem Athener Bürgermeister Kostas Bakoyiannis zur Verfügung stehenden geheimen Bericht der Griechischen Polizei (ELAS) sind derzeit 25 % der Einwohner der Stadt Athen – legale und illegale – Migranten. In bestimmten Wohnvierteln wie Patisia, Agios Panteleimon, Agios Pavlos, Viktoria-Platz und anderen, die sich nahe der Stadtgrenzen befinden, ist die Änderung dermaßen heftig, dass es laut dem selben Bericht nur ein Thema der Zeit ist, bis die Ausländer die Mehrheit der Bevölkerung darstellen werden – und somit die einheimischen Griechen weniger als die Ausländer sind. Die Fakten sind erschütternd: Der Anteil der Ausländer in diesen Wohngegenden erreicht je Gebiet 40 – 45 %.

Sehr regelmäßig werden Migranten in Gruppen von 300 – 400 Personen in die Einrichtung Elaiona verlegt, die der Athener Bürgermeister Kostas Bakoyannis „dicht“ zu machen entschlossen ist. In dieser werden derzeit einen „Hauch“ vom Stadtzentrum entfernt rund 3.500 Migranten beherbergt (3.000 dauerhaft und 500 von dem Viktoria Platz, die stetig wechseln). Das Memorandum, das außerdem die Stadtgemeinde Athen mit dem Panathinaiko und dem Fiskus bezüglich der Doppel-Sanierung unterzeichnet hat, sieht vor, dass die Gemeinde die Einrichtung ein Jahr vor Übernahme der Bauarbeiten für das neue Stadion des Panathinakos schließen wird. Dann wird sie dem zuständigen Ministerium für alles weitere Bescheid geben. Bis dahin wird das Problem jedoch existieren und sich verschärfen.

Muslimische Migranten werden zunehmend als „störend“ empfunden

Gemeinde und ELAS stehen wegen der eventuellen Auswirkungen, welche die erhöhte Präsenz – legaler und illegaler – Migranten auf das Leben der Stadt haben wird, in Alarmbereitschaft. Griechenlands Hauptstadt ist aufgerufen, nach der „Absorption“ einer Million albanischer Migranten im 1990er Jahrzehnt ein weiteres Mal der neue Schmelztiegel werden, jedoch scheinen die Umstände sich diesmal geändert zu haben.

Die Toleranz-Quote gegenüber einem muslimischen Migranten als Nachbarn oder dem Betrieb ihrer Verehrungsstätten (Moscheen) nimmt kontinuierlich ab. Eine gesellschaftliche Toleranz gibt es nicht; eine gesellschaftliche Ermüdung schon. Bei der letzten Erhebung der Kappa Research für die Friedrich-Naumann-Stiftung erklärten über 70 % der Befragten, die Präsenz von Migranten störe sie.

(Quelle: makeleio.gr)

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