Lockdown in Griechenland dürfte länger werden

17. November 2020 / Aufrufe: 1.253
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In Griechenland zeichnet sich angesichts des Verlaufs der zweiten Welle des Coronavirus eine Verlängerung der landesweiten Massenquarantäne ab.

Für den in Griechenland zur Hemmung der Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 seit ungefähr 10 Tagen auf dem gesamten Staatsgebiet geltenden zweiten Lockdown scheint sich eine Verlängerung abzuzeichnen. Wie höchste Regierungsquellen betonen, lassen die Fakten kaum Spielraum um am 30 November 2020 aus der Massen-Quarantäne herauszukommen.

Damit wird schließlich auch von offiziellen Lippen bestätigt, was sich seit Tagen abzeichnete: Die bisherigen Fakten lassen kaum noch die Möglichkeit einer Aufhebung des ursprünglich bis Ende November befristeten allgemeinen Lockdown offen, folglich bewegen wir uns mit Vollgas auf eine Verlängerung der Maßnahmen zu.

Tourismus ist nicht an zweiter Corona-Welle in Griechenland schuld

Wie besagte Quellen betonen, wird sich in wenigen Tagen die Verlaufskurve des Coronavirus abzeichnen, wobei die Fakten zeigen, dass nicht der Tourismus schuld ist, da laut den Einschätzungen der Experten auf keinen Fall der Tourismus die zweite Welle des Coronavirus brachte. Parallel schätzen Regierungsquellen ein, dass die Maßnahmen nicht zu spät kamen und in ganz Europa die ergriffenen Maßnahmen die selben waren, während auch in Griechenland in anderen europäischen Ländern umgesetzte Praktiken befolgt wurden, wobei unser Land gemäß den Angaben in einer besseren Lage ist.

Zusätzlich unterstreichen sie, analog zu dem leichten Anstieg und der Stabilisierung, die sich bei den Neuinfektionen zeigten, wurden Maßnahmen „portionsweise“ ergriffen, dabei den Entscheidungen auch der übrigen europäischen Staaten folgend. Plötzlich gab es jedoch einen starken Anstieg und das Virus wurde aggressiver. Sich auf Thessaloniki beziehend führen die selben Quellen an, seit geraumer Zeit vor der folgen werdenden Situation gewarnt zu haben, da es dort ein Problem mit dem nächtlichen Vergnügen und den Partys gab, wobei sie betonen, Verantwortung für die diese Lage trage auch die lokale Selbstverwaltung.

Somit verschiebt sich die Diskussion über die Öffnung der Geschäfte und der Gastronomie angesichts auch der nahenden Weihnachtszeit nach hinten. Die Gesundheitsbehörden warten nunmehr auf die Verbesserung des epidemiologischen Bild Griechenlands, damit die dem Lockdown gegebene Verlängerung klein ist und es keine sichtbare Gefahr gibt, auch noch Weihnachten zu „verlieren“.

Ergänzend sei angemerkt, dass am Nachmittag des 17 November 2020 der Nationale Träger für Öffentliche Gesundheit (EODY) 2.422 bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 63 auf das Coronavirus zurückgeführte Todesfälle bekannt gab, während in den Krankenhäusern landesweit 443 an Vitalfunktionen unterstützende Apparaturen angeschlossene Patienten behandelt werden.

(Quellen: dikaiologitika.gr, Medienberichte)

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