Griechenland braucht … ein China

13. November 2020 / Aufrufe: 1.271
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Wie China die Ausbreitung des Coronavirus COVID 19 unter Kontrolle zu bringen schaffte.

Die Neuigkeiten über den Impfstoff der Pfizer sind erfreulich, jedoch werden hunderte oder auch tausende unserer Mitbürger sterben, wenn wir keine Verantwortlichkeit zeigen. Für alle, die protestieren, wäre eine Reise nach China lehrreich.

Um die Pandemie des Coronavirus Covid-19 unter Kontrolle zu bringen, ist in Griechenland mittlerweile die Quarantäne No. 2 zur Umsetzung gekommen. Aus der Anzahl der auf den Straßen verkehrenden Fahrzeuge und der 1 Mio. Textnachrichten (SMS an 13033) bezüglich eines Ausgangs nach 21:00 Uhr urteilend läuft jedoch etwas schief.

China brachte das Coronavirus effektiv unter Kontrolle

Im selben Moment ist in China, von wo aus alles begann, die Lage anders. Die Leute halten Abstände ein und tragen keine Masken, da es keine Neuinfektionen gibt oder sie minimal sind. Natürlich existiert zur Lokalisierung von Infektionen eine vollumfängliche Überwachung mittels Anwendungen auf den Mobiltelefonen. Unter diesem Prisma überrascht nicht, was wir nachstehend beschreiben.

Frage: Was könnte (heute) jemand erleben, der von Athen aus das Flugzeug nehmen würde um sich nach Shanghai in China zu begeben? Sicherlich nicht das, was wir weiter unten beschreiben werden und uns dabei auf einen Landsmann berufen, der besagte Reise vor wenigen Wochen unternahm.

Es sei angemerkt, dass unser Landsmann einen negativen Corona-Test präsentierte, den er gemacht hatte, bevor er das Flugzeug der chinesischen Fluglinien bestieg. Das reicht ihnen jedoch offensichtlich nicht aus.

Dies wird erkennbar, als das sie befördernde Flugzeug in einer „Referenz-Stadt“ für das Covid-Virus nahe der Grenze zu Tibet landet. Dort steigen die Passagiere aus dem Flugzeug aus und werden von eine komplette Schutzmontur – nicht einfach nur Masken tragenden – Chinesen empfangen und unterziehen sie wieder dem (chinesischen) Corona-Test. Von dort bringt man sie in ein „Referenz-Hotel“ und sie bleiben dort, bis die Ergebnisse bekannt werden.

Im Gegensatz zu Griechenland bot China dem Coronavirus resolut Paroli

Jeder Passagier hat sein eigenes Zimmer, das von einer davor befindlichen Wache bewacht wird, damit es kein Hin und Her gibt, wie es in Griechenland und noch mehr in Australien erfolgte. Die Mahlzeiten werden auf Tabletts serviert, die vor der Zimmertür abgestellt werden, und solange die Passagiere in dem Quarantäne-Hotel in der unbekannten Stadt nahe bei Tibet verbleiben, haben sie keinen physischen Kontakt zu irgend einem anderen.

Es fehlt auch nicht an Schreckmomenten. So wurde von ihnen an einem Punkt ohne jede Erklärung verlangt, auf die Straße hinauszukommen, wo auf jeden Passagier ein Krankenwagen wartete – woraufhin viele annahmen, ihr Test sei positiv ausgefallen. So war es jedoch nicht. Die chinesischen Behörden brachten sie weg, ohne ihnen zu jener Stunde wenigstens zu erklären, warum sie dies taten. Unterwegs wurde ihnen mitgeteilt, dies erfolge aus prophylaktischen Gründen, da manche positiv diagnostiziert wurden.

Selbst wenn die Corona-Tests negativ ausfallen, ist das Abenteuer der Passagiere immer noch nicht zu Ende. Und dies, weil der Staat von ihnen verlangt, für den „Fall der Fälle“ weitere 14 Tage in Quarantäne zu bleiben. Jeder wird sich vorstellen können, was geschieht, wenn ein Passagier sich nicht an die Anweisungen hält, wie es häufig in Griechenland und anderen westlichen Ländern geschieht.

Die Fakten sprechen von sich allein darüber, wie der chinesische Staat dem Corona-Virus begegnet, und wie er die persönlichen Freiheiten auffasst, wenn ein nationales Ziel gesetzt wird. Dies ist jedoch der Grund, aus dem in China die öffentliche Gesundheit für die Pandemie nicht so anfällig wie nach dem Schlag im Frühjahr in Griechenland und anderen Ländern der Eurozone. Dort würde es keine „Besprühten“, Verschwörungstheorien, Proteste mit Freiheits-Parolen usw. geben, denen wir in Griechenland und anderswo begegnen, wenn jemals ein Thema gestellt werden würde.

Fazit: Wir brauchen nicht gleich in Extreme zu verfallen, wenn wir alle (Eigen-) Verantwortung zeigen und das Hygiene-Protokoll befolgen.

(Quelle: euro2day.gr)

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