Griechenland bewehrt Lockdown mit empfindlichen Strafen

7. November 2020 / Aktualisiert: 07. November 2020 / Aufrufe: 1.358
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Missachtungen der in Griechenland gegen die Ausbreitung des Coronavirus COVID 19 verhängten Maßnahmen kommen teuer zu stehen.

Nikos Hardalias, Staatssekretär für Bürgerschutz und Krisen-Management, bezeichnete gestern während der etablierten Informierung über den Verlauf der Epidemie des Coronavirus Covid-19 in Griechenland die außerordentlichen Maßnahmen als eine notwendige Änderung des Alltags der Bürger, damit die Verbreitung des Coronavirus gemindert und die zweite Welle der Pandemie erfolgreich überwunden wird.

Parallel appellierte der Staatssekretär an die Bürger, von den Bewegungsmöglichkeiten (sprich Ausnahmen von Ausgangssperre und Verkehrsverbot) vernünftig Gebrauch zu machen, insbesondere in den Abendstunden.

Verstöße gegen Lockdown in Griechenland „kosten“ ab 300 Euro

Strenge Empfehlungen an die Bürger richtend warnte Nikos Hardalias, die Kontrollen werden penibel und einschneidend sein, während die Höhe der Geldstrafe für die Missachtungen im Verhältnis zu dem ersten Lockdown im März 2020 verdoppelt worden ist. Demnach gestaltet sich beispielsweise die „Verwaltungsstrafe“ für eine „nicht vorgesehene“ Bewegung oder Missachtung der Maskenpflicht fortan auf 300!

Alle, die Bewegungen unternehmen, haben sich verantwortlich zu verhalten„, erklärte der Staatssekretär charakteristisch, während er in Zusammenhang mit dem Betrieb der Grundschulen wiederholte, der Staat befinde sich in Wachsamkeit, beobachte die Situation eng, und fügte an: „Die Protokolle an den Schulen sind sehr streng und der Anteil der Einrichtungen und Klassen, die (wegen Corona-Fällen) schlossen, befindet sich stabil unter 1 %.

Es sei angemerkt, dass die Geldstrafe für Arbeitgeber, die Beschäftigten von ihnen unwahre Bestätigungen vom Typ A erteilen, sich auf 500 Euro gestaltet. Dies gilt sinngemäß auch für Gewerbetreibende, die sich selbst unwahre Bescheinigungen ausstellen. Noch harscher sind die Sanktionen im Fall willkürlicher (sprich nicht hinreichend gerechtfertigter) Missachtung des überregionalen (Fahrzeug-) Verkehrsverbots, da dann nicht nur die vorgesehenen Geldstrafen verhängt und die Weiterreise untersagt, sondern auch das Fahrzeug amtlich (vorübergehend) stillgelegt wird.

Die Geld- / Verwaltungsstrafe für alle, die ihre Betriebe / Geschäfte trotz des Verbots öffnen, bleibt dagegen unverändert und gestaltet sich auf 5.000 Euro. Für Organisatoren von Veranstaltungen wiederum ist für die erste Missachtung eine Strafe in Höhe von 3.000 Euro und im Wiederholungsfall eine Strafe in Höhe von 5.000 Euro nebst einer Betriebseinstellung für 15 Tage vorgesehen.

(Quellen: ant1news.gr – Auszug, Medienberichte)

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