Von Hitler zu Erdogan

17. Oktober 2020 / Aufrufe: 730
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Warum Deutschland die Ergreifung essentieller Sanktionen der EU zu Lasten der Türkei systematisch verhindert.

Wir hören überall von Sanktionen zu Lasten der Türkei, sehen aber keine Sanktionen. Die Situation liegt nicht an den Verzögerungen der wasserköpfigen bürokratischen Organisation, die sich Europäische Union nennt, sondern an dem heftigen Einwand der Deutschen, etwas zu tun, was die türkischen Interessen beeinträchtigen wird.

Die Vorwände, aber auch die direkten Einwände Deutschlands, damit seitens der EU kein Beschluss gefasst wird, der dem mafiösen Staat, der die Rolle einer peripheren Supermacht zu spielen versucht, essentielle Sanktionen auferlegen wird, beruhen auf der Vergangenheit und schauen in die Zukunft.

Deutschland und Türkei verbindet Feindschaft gegen Griechenland

Deutschland ist die Türkei Europas. Die Praktiken, welche die beiden Staaten umsetzen, sind diachronisch ähnlich, ihre Interessen fallen fast immer zusammen, ihre Zusammenarbeit ist eng und multidimensional und die beiderseitigen Interessen richten sich direkt gegen Griechenland, zu dem sie eine instinktive und intensive Feindschaft hegen.

Es sollte nicht vergessen werden, dass General Liman von Sanders (1854 – 1929) Aufgaben eines militärischen Beraters übernommen hatte und das praktische Oberhaupt des Streitkräfte des Osmanischen Reichs während des 1. Weltkriegs war. Jener plante auch die allgemeinen Linien, aber auch viele der Details des Völkermords an den Pontiern und allgemein an den Griechen Kleinasiens. Ebenfalls war er der selbe Mensch, der den Plan des Genozids an den Armeniern ausarbeitete.

Zusätzlich bewunderte Adolf Hitler nicht nur die „Leistungen“ Kemal Atatürks in Massenverbrechen und – natürlich – Ausrottung von Bevölkerungen, sondern wurde von diesem auch zu der Idee des Holocausts an den Juden inspiriert. Ein „Todes-Rezept“, das mit Erfolg ein asiatischer Völkermörder vollstreckte, wurde nach Europa gebracht und entsprechend angepasst.

Abgesehen von der Geschichte und ihren Lehren gibt es die Gegenwart und die Zukunft. Griechenland begegnet in der Gegenwart zwei Türkeien: jener, die sich an unseren östlichen Grenzen befindet, und jener, die Berlin zur Hauptstadt und den Euro als ihre Währung hat. Und solange Deutschland in der EU die Oberhand hat, wird die EU der Türkei mit Samthandschuhen begegnen – welche Niederträchtigkeit auch immer diese verüben wird.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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