Griechenland ist verzogen

25. Oktober 2020 / Aufrufe: 851

Erdogan bezeichnet Griechenland als verzogen und vertritt, Emmanuel Macron bedürfe psychotherapeutischer Behandlung.

Auf dem 7. ordentlichen Provinzparteitag der AK-Partei in Kayseri sprechend charakterisierte der türkische Recep Tayyip Erdoğan Griechenland als „verzogen“, während er über den französischen Präsidenten Emmanuel Macron sagte, er habe „eine Psychotherapie nötig“.

Sich auf Europa beziehend warnte Erdogan, wenn es sich nicht von seiner Islamfeindlichkeit befreie, werde es aus sich selbst heraus zerbrechen.

Türkei will im Mittelmeer gegebenenfalls eigene Pläne durchsetzen

Weiter führte der türkische Präsident unter anderem an: „Wir haben es auf niemandes Territorien oder Ressourcen abgesehen. Wir versuchen einfach nur, unsere Rechte und jene unserer Brüder zu verteidigen. Wir sehen die Bemühungen zur Schaffung eines neuen Terrorgebildes an der Grenze des Irak mit Syrien. Es erfolgt ein Versuch, dort einen Terrorstaat zu schaffen. Ich sage es ganz klar. Eine solche Situation an den Südgrenzen zur Türkei werden wir nienals zulassen, wir werden alles tun, was nötig ist, und diesen Sumpf des Schreckens trockenlegen. Dieses Thema hat überhaupt nichts mit dem (NATO-) Bündnis und der Zusammenarbeit auf anderen Sektoren zu tun.

Zur Lage im Mittelmeer erklärte Erdogan: „Im östlichen Mittelmeer ist erforderlich, dass wir auf der Seite des Rechts bleiben anstatt uns dem verzogenen Griechenland und dem griechisch-türkischen Sektor zu ergeben. Wenn jene, die gegen uns sind, nicht gemäß dem Gesetz handeln, sind wir entschlossen, unsere eigenen Pläne umzusetzen.

Erdogan: Macron braucht Psychotherapie!

Was hat diese Macron genannte Person mit den Moslems zu tun? Macron bedarf einer Psychotherapie. Was sonst kann ein Staatsführer nötig haben, der die Glaubensfreiheit nicht begreift und Millionen in seinem Land lebenden Menschen unterschiedlicher Religion auf diese Weise begegnet„, lamentierte Erdogan bei seiner „Attacke“ gegen Macron und fügte an: „Wir werden sein Schicksal bei den Wahlen sehen. Er vermochte Frankreich nichts zu bringen um etwas für sich selbst zu gewinnen. Unsere grundlegende Haltung wird sich auch in Zukunft fortsetzen.

Des Weiteren betonte der türkische „Sultan“, die Türkei werde fortfahren, die „Brüder“ aus Aserbaidschan zu unterstützen, während er den Angriff auf eine Moschee in Deutschland als „absoluten Hass“ gegen den Islam charakterisierte. „Wenn Europa sich nicht von der Islamophobie befreit, wird es von innen heraus zerbrechen„, führte der türkische Präsident charakteristisch an.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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