Griechenland dementiert Ausgangssperre für Senioren

26. Oktober 2020 / Aufrufe: 809

Griechenlands Regierung bestreitet, gegen die Ausbreitung des Coronavirus COVID 19 auch Verkehrsbeschränkungen für über 65 Jahre alte Personen zu erwägen.

Jüngsten Pressemeldungen zufolge soll Griechenlands Regierung (erneut) die Maßnahme des Verkehrsverbots für über 65 Jahre alte Menschen zu untersuchen scheinen. Um Klarheit zu schaffen, wurde zu dem konkreten Thema der Regierungssprecher Stelios Petsas eine Antwort zu geben aufgerufen.

Letzterer betonte am 25 Oktober 2020 in einer morgendlichen TV-Sendung sprechend, „unsere Botschaft ist ganz klar: wir setzen die bestehenden Maßnahmen um, damit wir nicht zu härteren schreiten„, und merkte an, „es ist entscheidend, dass das alle begreifen„.

Beschränkungen für Senioren sind in Griechenland nicht vom Tisch

Weiter erklärte der Regierungssprecher: „Unsere Planung ist simpel. Lasst uns alle bestehenden Maßnahmen umsetzen. Wenn wir das tun und die Neuinfektionen auf diesen Niveaus, also unterhalb vierstelliger Zahlen stabilisiert werden, dann wird – mit der kontinuierlich erfolgenden Verstärkung auf den Intensivstationen – das Gesundheitssystem standhalten.“ Die Veröffentlichungen bezüglich eines Verkehrsverbots bei den über 65-Jährigen betreffend betonte Stelios Petsas außerdem, etwas solches existiere in der Planung nicht.

Es ist allerdings anzumerken, dass das Verkehrsverbot für über 65 Jahre alte Bürger eine Maßnahme ist, die wiederholt zu hören gewesen und – wieder – dementiert worden ist, jedoch mittels der Reportagen der griechischen Sonntagspresse, aber auch der Vorschläge gewisser Wissenschaftler wieder aufs Tapet zurückkehrt. Laut dem renommierten Infektiologen Dr. Nikos Sypsas war in Griechenland der Plan zur Verhängung der Verkehrsbeschränkungen für die über 65 Jahre alten Personen sogar bereits vor einigen Wochen ausgearbeitet worden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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