Erdogan erklärt Frankreich … Religionskrieg

21. Oktober 2020 / Aufrufe: 1.504

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan attackierte Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron im Namen des Islams!

Die Fehde zwischen Erdogan und Macron scheint in einen „Religionskrieg“ für die Rechte … des Islams verwandelt zu werden, wobei der türkische Präsident eine neue Attacke gegen den „französischen Islam“ losließ.

Das wirkliche Ziel dieser Initiativen mit dem französischen Präsidenten Macron als Leiter ist, den Islam und die Moslems zu manipulieren„, führte Erdogan an und vertrat, „sie lenken von den Problemen im Inland ab, indem sie den Disput auf den Islam wenden„.

Macron will Jungfräulichkeits-Atteste und Zwangsehen abschaffen

Parallel beschuldigte der türkische „Sultan“ Erdogan den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, er wolle die Rechnungen mit dem Islam bereinigen und Moslems „schaffen“, die Angst haben, nicht reagieren und passiv sind. Zusätzlich führte er an, Macron nutze die Krisen, für die sein Land verantwortlich ist, als Vorwand für einen Angriff auf die Religion.

Anlass für alles von Erdogan Angeführte ist die Absicht des französischen Präsidenten, „den Einfluss der Konsulate“ abzuschaffen und Zuständigkeiten wie (für) den Arabisch-Unterricht an den Schulen und die Ausbildung von Imamen dem französischen Staat zu übertragen. Der französische Staat wird versuchen, Verbände nicht wegen Verübung rechtswidriger Handlungen, sondern wegen der Verbreitung dem Geist der französischen Republik widersprechender Gedanken aufzulösen.

Unter den Maßnahmen umfasst sind die Abschaffung der – 50.000 von den 12 Mio. Kinder des Landes betreffenden – Möglichkeit zum Hausunterricht, bei obligatorischer Präsenz in einer Schulstätte ab dem Alter von 3 Jahren, die Abschaffung der separaten Zeiten für Frauen in öffentlichen Schwimmbädern und die Abschaffung der sich an die Ordnung der muslimischen Religion haltenden Halal-Mahlzeiten an den Schulen, sowie zusätzlich auch das Verbot der Ausstellung von Jungfräulichkeits-Attesten, die Maßnahmen gegen Zwangsehen und die Verpflichtung zu religiöser Neutralität auf dem Öffentlichen Sektor und bei den Subunternehmern des Staats.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. GR-Block
    21. Oktober 2020, 16:27 | #1

    Na, wenn das nicht eine Fügung ist. Macron richtet die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf den Islam, Erdogan auf die Griechen, um innenpolitisch an Boden zu gewinnen. Beide prangern des anderes Aktionen lautstark an und können so Punkte machen.
    Dabei ist die Auswirkung auf ihre Umgebung durchaus unterschiedlich. Während Macrons östliche Nachbarn ihre Felle in der Türkei davonschwimmen sehen, fühlt sich der östliche Nachbar Erdogans ermuntert, seine Ansprüche auf seit Jahrtausenden christlich besiedeltes Gebiet einzufordern, mit Waffengewalt.
    Macrons Maßnahmen bezüglich Schulunterricht, Bade- und Esskultur halte ich für einigermaßen angemessen und leicht durchführbar. Schwieriger ist die Sache bei Zwangsehe und Jungfräulichkeit. Wer kann sicherstellen, dass eine 13jährige aus reiner Geilheit einen 60jährigen heiraten möchte, und nicht aus Verpflichtung, weil etwa schon ihr Großvater dem Beispiel des Propheten gefolgt war. Kompliziert wird es auch bei der Jungfräulichkeit. Hier könnte allerdings, wie in der Ökonomie, eine Inflation helfen. Jedes Teenager-Mädchen (oh Göttin in Frankreich) erhält vom Staat jedes Jahr ein Jungfräulichkeits-Attest zum Geburtstag (lol … in Frankreich … lol). Der Marktwert solcher Atteste würde sofort fallen. Und, die französischen Krankenhäuser hätten endlich genügend Kapazitäten für ihre COVID19-Patienten, weil Betten in den Reflorationskliniken frei würden. Alle sexuell aktiven Frauen würden sich jedes mal „unberührt“ fühlen und göttlich, genau wie Hera. Klar, man müsste sich damit abfinden, dass dadurch in der Medizin ein ganzer Wirtschaftszweig verloren ginge.
    Aber keine Sorge, um die wirtschaftlichen Folgen abzufedern, wird die EU vermutlich einen eher moderaten Weg einschlagen. Ich denke da z.B. an eine Virgin-App. Dazu muss jedermann konsequent beim ersten Sex mit einer jungen Göttin in die Virgin-App eintragen, wie ihr Virginitätszustand vor demselben war. Bei konsequenter Einhaltung wird jeder angehende Ehemann genau nachverfolgen können, wer seine Zukünftige in der Vergangenheit defloriert hatte und wie oft sie refloriert wurde. Solange ihr Ref-Wert nicht >0 ist, wäre sie ohne Mitgift heiratsfähig. Alles Andere regelt der Markt.

  2. Charly
    24. Oktober 2020, 05:13 | #2

    „Gute Mädchen heiraten Verwandte, schlechte Mädchen gibt man einem Fremden.“
    (türkisches Sprichwort)

  3. george
    24. Oktober 2020, 12:54 | #3

    Prima, gut gelacht.

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