Türkei droht Frankreich

1. September 2020 / Aufrufe: 1.234
Einen Kommentar schreiben Kommentare

Der türkische Präsident Erdogan droht Frankreich und Griechenland unverblümt mit Toten.

Die Erklärungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, sein Land habe eine harte Haltung gegen die Türkei im östlichen Mittelmeer adoptiert, indem es „rote Linien“ setzte, weil Ankara nur Taten und keine Worte verstehe, rief die Reaktion Ankaras hervor.

Diejenigen, die glauben, im östlichen Mittelmeer eine rote Linie gezogen zu haben, zweifeln an der Entschlossenheit unseres Landes„, führt in einer Bekanntmachung das Außenministerium der Türkei an.

Die Türkei ist stark genug um Ihre Interessen durchzusetzen

Die Türkei – das Land mit der größten Küstenlinie im Mittelmeer – vertritt, dass sowohl sie selbst als auch die ‚Türkische Republik Nordzyperns‚ (An-) Rechte in der Region haben. Wenn es in der Region eine rote Linie gibt, gehört diese auf Basis des Internationalen Rechts der Türkei und den türkischen Zyprioten„, vertritt weiter das türkische Außenministerium.

Die Epoche einer Festlegung ihrer imperialistischen Verständigung, indem sie Linien auf Karten ziehen, ist zu Ende„, lautet es aus Ankara, damit auf die kolonialistische Vergangenheit Frankreich anspielend, und in Zusammenhang mit der sich in der Region befindlichen französischen Flotte führt die Bekanntmachung an: „Die Türkei ist stark genug um jeden abzuwehren, der – der eine (Interessen-) ‚Gruppe‘ entwickelnd – ihre Rechte und Interessen auszusetzen versucht.“ Die Bekanntmachung endet mit der Aussage, die Konflikte im östlichen Mittelmeer müssen „auf Gerechtigkeitsbasis und nicht mittels Provokationen“ gelöst werden.

Der französische Präsident hatte am 28 August 2020 erklärt, „was die Souveränität im Mittelmeer betrifft, schulde ich, in Taten und Worten konsequent zu sein. Ich kann Ihnen sagen, dass die Türken nur so etwas begreifen und respektieren. Wenn man Worte sagt, die nicht von Taten begleitet werden … . Das, was Frankreich in diesem Jahr im Sommer handelte, war signifikant: es ist eine Politik ‚roter Linien‘. Ich setzte sie in Syrien um.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Erdogan „zog blank“ und droht mit Todesopfern

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan schritt bereits am 30 August 2020, einem Nationalfeiertag für die Türken, zu neuen brisanten Erklärungen gegen Griechenland und Frankreich. Diesmal attackierte er Griechenland und Frankreich, die Leiter der beiden Länder als „unfähig“ bezeichnend,  und fragt sich, ob „die beiden Länder bereit sind, die selben Opfer wie die Türkei zu erbringen„.

Wir fordern (sie) heraus! Sind jene, die sich uns gegenüber aufrichten, bereit, die selben Opfer mit uns zu erbringen? Kennen das griechische und das französische Volk den Preis, den sie wegen ihrer unfähigen Leiter zahlen werden?„, führte Erdogan charakteristisch an und fuhr fort:  „Zu den gegen uns gerichteten Bedrohungen kamen auch jene hinzu, die wir in der Ägäis und im östlichen Mittelmehr erfahren. Wir investieren in unsere Rüstungsindustrie und unser Personal um diesen Bedrohungen zu begegnen.

Und all dies zur selben Stunde, wo die Türkei behauptet, in einen Dialog mit Griechenland eintreten zu wollen.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Erdogan gerät zunehmend außer Rand und Band

Am 31 August 2020 wiederum verkündete der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan, die Türkei werde keine rechtswidrigen Handlungen in den Regionen der Ägäis und des östlichen Mittelmeers dulden.

Konkret erklärte Erdogan aus Kerasounta am Schwarzen Meer während einer Kundgebung anlässlich des Beginns der Fischfang-Periode , „die Türkei wird keine Piraterie oder einen Raub in den Regionen des Mittelmeers oder der Ägäis zulassen„, und der türkische Staatsführer fügte an, Ankara werde sich nicht auf seine Küsten beschränken, da es das Land mit der größten Küstenlinie im Gebiet des Mittelmeers ist.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks

Hinweis: Kommentare werden erst nach Freischaltung durch einen Administrator sichtbar.
Bitte beachten Sie die Hinweise und Regeln bezüglich der Abgabe von Leserkommentaren.