Erdbeben in Griechenland erschüttern Athos

28. September 2020 / Aufrufe: 890

In Griechenland wurden nahe der Mönchsrepublik Athos auf Halkidiki in kurzer Folge Dutzende Erdbeben mit Magnituden von bis zu über 5 Richter verzeichnet.

Nachdem im Nordosten Griechenlands am Samstagabend des 26 September 2020 um 22:39 Uhr Ortszeit ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,2 der Richter-Skala verzeichnet wurde, folgte am frühen Sonntagmorgen um 01:50 Uhr eine noch heftigere Erschütterung mit einer Magnitude von 5,2 Richter.

Speziell das vermutliche Hauptbeben war außer insbesondere auf der Halbinsel Chalkidiki (Halkidike) auch in der weitläufigeren Region spürbar, den bisherigen Informationen zufolge scheinen jedoch glücklicherweise keine nennenswerten Schäden verursacht worden zu sein.

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Im weiteren Verlauf wurden zeitnah Dutzende weitere (vermutliche Nach-) Beben geringerer Intensität verzeichnet, die bisher heftigsten um 02:09 Uhr (3,9 Richter), 15:22 Uhr (4,2 Richter) und 15:58 Uhr (4,3 / 4,5 Richter).

Die Epizentren der seismischen Erschütterungen wurden in einer Tiefe von jeweils 10 – 20 Kilometern in ein und dem selben Seegebiet lokalisiert, das etwa 25 Kilometer südwestlich der Mönchsrepublik Athos auf der Halbinsel Chalkidiki (Halkidike) beziehungsweise rund 145 Kilometer südlich der Stadt Thessaloniki liegt.

Besagte Epizentren werden der sogenannten Anatolischen Verwerfungszone zugerechnet, von der in der Vergangenheit wiederholt Magnituden von bis zu über 7 Richter erreichende und fallweise geradezu biblische Verwüstungen hinterlassende Beben ausgingen.

(Quelle: dikaiologitika.gr, Auszug / ff)

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