Aufenthaltserlaubnis für Landarbeiter in Griechenland

6. August 2020 / Aufrufe: 418

Arbeitgeber in Griechenland befindlicher ausländischer Landarbeiter können deren Aufenthaltsgenehmigung um bis zu 90 Tage verlängern lassen.

Gemäß dem Runderlass des Ministeriums für Bürgerschutz, mittels dessen der gesetzliche Erlass (PNP) mit Titel „Weitere Maßnahmen zur Bewältigung der sich fortsetzenden Folgen der Pandemie des Coronavirus COVID-19 und Rückkehr zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Normalität (FEK A‘ 90/01-05-2020)“ verlängert werden, wird die Aufenthaltsgenehmigung ausländischen Landarbeiter um bis zu 90 Tage verlängert.

In diesem Zusammenhang sei auf die am 22 Juli 2020 beschlossenen strengeren Maßnahmen an Griechenlands Grenzen verwiesen, in deren Rahmen unter anderem aus welchem Grund auch immer vor dem 04 August 2020 das Land verlassenden Landarbeitern bis auf weiteres die Möglichkeit einer Rückkehr nach Griechenland genommen wurde.

Landarbeiter dürfen 3 Monate länger in Griechenland bleiben

Besagte Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung betrifft die ausländischen Landarbeiter, die im vergangen Zeitraum unter Nutzung des einschlägigen PNP in Griechenland eintrafen. Die – parallel auch die Anforderungen der „Sichtvermerkverordnung“ erfüllenden – erforderlichen Unterlagen werden wie nachstehend beschrieben:

  • Eidesstattliche Erklärung des Arbeitgebers, der rechtsverbindlich erklärt, dass:
    • mit der Produktion in Zusammenhang stehende Gründe existieren, die den Verbleib des Ausländers im Land erforderlich machen, damit er ihn für einen Zeitraum beschäftigt, der 90 Tage nicht übersteigt
    • er die Summe der erforderlichen Versicherungsbeiträge zahlen wird,
    • er die vorgesehenen Aufwendungen übernehmen wird, sofern die Voraussetzungen zur Anwendung des § 3 des Artikels 80 des Gesetzes N. 3386/2005 einhergehen,
    • er die Gesamtheit seiner Verpflichtungen erfüllen wird, so wie sich diese aus den bestehenden Bestimmungen der Arbeitsgesetzgebung bezüglich des Abschlusses eines Arbeitsvertrags ableiten,
    • er eine ausreichende Unterkunft gemäß der bestehenden Gesetzgebung gewähren wird.
  • Fotokopie der ersten Seite des Reisepasses des Ausländers sowie auch der Seite(n) mit den Einreise- / Ausreisestempeln, die mit der chronologischen Anwendungsperiode des PNP in Zusammenhang stehen.
  • Fotokopie des polizeilichen Personalausweises des Arbeitgebers.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Kommentare sind geschlossen