Riesenstaus an Griechenlands Grenze

4. Juli 2020 / Aktualisiert: 31. Juli 2020 / Aufrufe: 1.454

Am Grenzübergang Promachonas bilden sich kilometerlange Schlangen mit Touristen, die nach Griechenland einreisen wollen.

Am Grenzübergang Kulata – Promachonas von Bulgarien nach Griechenland bildeten die Fahrzeuge auch am 04 Juli 2020 bis zu 10 Kilometer lange Schlangen. Hunderte Touristen warteten sogar viele Sunden lang um nach Griechenland einreisen zu können.

Der Anstieg des touristischen Stroms aus benachbarten Balkanländern nach Griechenland begann in vielen meeresnahen Gebieten des östlichen Mazedoniens und spezieller auf der Insel Thassos sichtbar zu werden.

Einreise nach Griechenland auf dem Landweg nur über Bulgarien

Es sei angemerkt, dass die auf griechischer Seite gelegene Zollstelle Promachonas derzeit der einzige für den allgemeinen Reiseverkehr geöffnete Grenzübergang ist um über den Landweg (sprich ausschließlich Bulgarien) nach Griechenland zu gelangen.

Alle anderen Grenzstationen zu Bulgarien sowie im übrigen auch zu Albanien, Nordmazedonien und der Türkei bleiben dagegen im Rahmen der Maßnahmen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 bis auf weiteres für den Reiseverkehr geschlossen.

(Quellen: dikaiologitika.gr, Medienberichte)

  1. Bicki
    5. Juli 2020, 13:36 | #1

    Was will Griechenland eigendlich? Einerseits beschweren sie sich über den Ausfall der Touristen seit 3 Monaten. Öffnen die Grenzen mit viel tamtam am 1. Juli und schließen einen Tag später den Hauptgrenzübergang in Evzoni, über den der Hauptreiseverkehr aus dem Norden nach Griechenland läuft .

  2. Kleoni
    5. Juli 2020, 20:12 | #2

    eine unkontrollierte Ausbreitung von Covid 19 in Griechenland hätte verheerende Auswirkungen, bei dem maroden öffentlichen Gesundheitssystem. Deshalb habe ich volles Verständnis, dass Griechenland nur sehr kontrolliert seine Grenzen öffnet.

  3. Inka Herrmann
    5. Juli 2020, 22:04 | #3

    Griechenland beschwert sich nicht über den Ausfall der Touristen, sondern man ist besorgt, dass die diesjährige Saison nicht die Einnahmen bringen wird, die man Anfang der Jahres erwartet hatte. Ja, man hat die ersten Gäste am 01. Juli mit viel „Tamtam“ begrüßt, aber das auch nur, weil man sich gefreut hat, dass es nach dem Lockdown wieder möglich war, überhaupt wieder Gäste begrüßen zu können.
    Und der Grenzübergang wurde geschlossen, weil GR sich sehr bemüht, das Virus so gut es geht unter Kontrolle zu halten. Griechenlands Gesundheitssystem ist nicht das Beste und wenn sich plötzlich tausende Menschen anstecken und evtl. ins Krankenhaus oder sogar auf die Intensivstation müssen, würde es sehr schnell zusammenbrechen.

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