Problem mit PLF für Griechenland

13. Juli 2020 / Aktualisiert: 31. Juli 2020 / Aufrufe: 3.141

Bei der Ausstellung des für die Einreise nach Griechenland auch über den Landweg obligatorischen Ankunftsprotokolls PLF besteht derzeit ein Problem.

Alle Reisenden, die sich derzeit (über den Landweg) nach Griechenland zu begeben wünschen, müssen ihre Reise bis Mittwoch (15 Juli 2020) aufschieben, da das elektronische Dokument (Passenger Locator Form / PLF) für die Einreise in das Land über den Grenzübergang Kulata – Promachonas bis zum 14 Juli 2020 nicht verfügbar sein wird.

Wer schon seit früher über ein solches Dokument verfügt, kann den Grenzübergang passieren, die Bürgern, die kein solches Papier haben, dürfen jedoch nicht einreisen.

Einreise nach Griechenland über Land nur mit negativem Corona-Test

Es sei darauf hingewiesen, dass die neuen Regeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 nicht wie anfänglich vorgesehen ab Dienstag, dem 14 Juli 2020, sondern erst ab dem 15 Juli 2020 in Kraft zu treten beginnen. Demnach haben über den Grenzübergang Promachonas nach Griechenland einreisende Personen ab Mittwoch einen spätestens 72 Stunden vor ihrer Ankunft in Griechenland durchgeführten negativen Corona- / PCR-Test in englischer Sprache vorzulegen. Letzteres gilt nicht für griechische Staatsbürger.

Derweilen lockerte das griechische Gesundheitsministerium gegen das Coronavirus ergriffene Maßnahmen. So dürfen ab dem 13 Juli 2020 sogenannte „Nachtvergnügungszentren“ in geschlossenen Räumlichkeiten wieder öffnen, die vor wenigen Tagen zu schließen gezwungen wurden, weil die Infektionen mit dem Coronavirus zugenommen hatten. Nun lautet die Empfehlung, dass sich auf jedem Quadratmeter 1 Person befindet.

Bald wird vielleicht sogar wieder die Veranstaltung von Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Taufen gestattet werden, allerdings nur,  wenn zwischen den Besuchern der Abstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

Es gibt Angaben, laut denen wegen der Schließung der „Nachtvergnügungszentren“ seit Beginn der Epidemie 80.000 Personen ihren Arbeitsplatz verloren haben.

(Quellen: dikaiologitika.gr, Medienberichte)

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