Hinter Coronavirus steckt der Teufel

28. Juli 2020 / Aktualisiert: 30. Juli 2020 / Aufrufe: 1.253
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Laut einem Geistlichen in Griechenland versteckt sich hinter dem neuen Coronavirus die Diktatur des Antichristen.

In Griechenland unterbrach am vergangenen Sonntag Pater Ignatius, Geistlicher im Kloster der Heiligen Paraskevi von Milohori / Eordaia (Kozani), den Gottesdienst um eine 74-jährige Gläubige zu rügen, die eine Mund- und Nasenschutzmaske trug. Abgesehen von dem Umstand, dass er die Frau als „Karnevalistin“ titulierte, betonte der Pater, hinter dem Coronavirus verstecke sich die Diktatur des Teufels.

Dieser Zug des Geistlichen wurde reichlich kommentiert, und deswegen sprach Pater Ignatius im staatlichen TV-Sender ERT über die Gründe, die ihn dazu führten, die 74-Jährige schließlich der Kirche zu verweisen.

Pater Ignatius: Coronavirus ist eine Lüge

Pater Ignatius führte charakteristisch an: „Es existiert eine weltweite Diktatur mittels der WHO … Da die Regierungen gewisse Dinge nicht demokratisch durchzusetzen vermögen, setzen sie diese diktatorisch durch.“ Pater Ignatius führte sogar an, das Coronavirus sei eine Lüge und „manche von denen, die in Griechenland an dem Coronavirus starben, wurden bezahlt um zu sagen, gestorben zu sein„.

Bezüglich seines Streits mit der 74-jährigen Gläubigen führte er an: „Als ich sie mit der Maske sah, meinte ich, wir haben Karneval. Ist jener, der eine Maske trägt, nicht ein Karnevalist?“, und fügte an und betonte: „Die Stätte innerhalb der Kirche ist heilig, es bedarf keiner Masken. Hier wohnt Gott. Gott heilt. Die Maske in der Kirche ist eine Beleidigung der Stätte. Die Kirche ist der Leib Christi und Christus will unser Gesicht rein.

Pater Ignatius, der unabhängig von dem Erzbistum und den bezüglich des Coronavirus gegebenen Anweisungen zu handeln scheint, bezog sich mit hartem Ton auch auf Erzbischof Hieronymos: „Hieronymos glaubt an das Coronavirus, weil er nicht an Gott glaubt„, während er endete: „Die WHO fand ein Virus und versucht, eine weltweite Diktatur durchzusetzen.

Stergiani Garki, Tochter der 74-Jährigen, hatte in einem Post auf Facebook das Verhalten des Geistlichen noch am selben Tag mit folgenden Worten kommentiert:

Diesem Geistlichen, der mit überschwänglicher Unfreundlichkeit und Unverschämtheit meine 74-jährige Mutter als Karnevalistin titulierte, weil sie sich bedacht und verantwortlich entschied, bei dem heutigen Gottesdienst eine Maske zu tragen, soll man ausrichten, dass ich ihn mühsam arbeitend und konsequent meine steuerlichen Verpflichtungen abführend bezahle und er dort existiert, um die Liebe Gottes an unsere Seelen und Leben weiterzugeben. Und sagt ihm ebenfalls, dass das Haus Gottes, aus dem er heute meine Mutter verwies, eine Stätte ist, der Seelen, Hirne und Charaktere wie seinige sich nicht nähern dürften … nur Scham und Trauer … Mittelalter.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. carlos
    29. Juli 2020, 00:08 | #1

    Soweit ist es gekommen – wer die Wahrheit sagt, wird zum Helden.
    Pater Ignatius‘ Reaktion gegenüber der 74-Jährigen ist wohl dem Umstand geschuldet, dass mittlerweile bei Vielen der Geduldsfaden ob der Zustände im Irrenhaus gerissen ist – die Nerven liegen blank.
    Seine Aussage ist dennoch voll berechtigt. Eine Aufforderung, den Maulkorb doch bitte in der Kirche abzulegen, wäre diplomatischer gewesen.
    Stergianis Reaktion offenbart, wie weit der Zusammenhalt der Bevölkerung erodiert ist, die sich geradezu in feindliche Lager aufteilt. Das reiht sich ins Stockholm Syndrom ein. Das „Teile & Herrsche“ ist auch ein Teil des Teufels Agenda.
    Letztendlich resultiert das angerichtete Chaos aus Lügen, Desinformation & Propaganda – wie soll da noch Klarheit entstehen, wenn die Information fehlt. Aber, das wird Ignatius auch unterschreiben, das Licht wird über die Dunkelheit siegen.

  2. karnapas
    4. August 2020, 16:35 | #2

    Nein. Die Bevölkerung teilt sich nicht in zwei ‚feindliche‘ Lager auf. Nicht in GR oder anderswo. Die meisten sind diszipliniert, schützen sich und andere. Ist anstrengend, verlangt Zurückhaltung und Commensense. Es ist eine Minderheit, die zwar laut ist, die an Verschwörung oder Grippe glaubt oder an SEINEN Schutz und SEINEN Willen. Die jeweiligen Massnahmen – Sie nennen das Chaos – sind unter der Berücksichtigung gesellschaftlicher u. wirtschaftlicher Zwänge zu betrachten. Für Sie mag das wie Hüh und Hott aussehen — nur ist das wohl hoffentlich ein Weg, um einer katastrophalen Entwicklung der Seuche zu begegnen. Und hin und wieder mal für 20 Minuten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist doch wirklich keine Einschränkung meiner Freiheit. Und auch keine Blasphemie.

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