Frankreich sichert Griechenland Solidarität zu

24. Juli 2020 / Aktualisiert: 05. August 2020 / Aufrufe: 672
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Emmanuel Macron brachte erneut Frankreichs Solidarität mit Griechenland und Zypern gegenüber den Übergriffigkeiten der Türkei zum Ausdruck.

Der französische Präsident Emmanuel Macron schickte mit seinem jüngst – sogar auf Griechisch verfassten – bei Facebook eingestellten Post eine klare Solidaritätsbotschaft Frankreichs „an Zypern und Griechenland gegenüber den türkischen Verletzungen ihrer Hoheitsrechte„.

Emmanuel Macron stellte klar, „wir dürfen nicht hinnehmen, dass das Seegebiet eines Mitgliedstaats der EU bedroht wird„, wobei er betont, „Europa schuldet, seine Souveränität zu verteidigen„, und unterstreicht: „Lassen wir unsere Sicherheit im Mittelmeer nicht in den Händen anderer Faktoren liegen.

Macron: Europa schuldet, seine Souveränität zu verteidigen

Der französische Präsident erinnert daran, dass bei der anstehenden Konferenz der sogenannten Euromed 7 die Sicherheitsthemen im Mittelmeer untersucht werden sollen und bezieht sich auf das Thema Lybiens, zu dem er betont, „wir können andere Mächte nicht das Waffenembargo verletzen lassen„.

Der bei Facebook publizierte Post des französischen Präsidenten wird nachstehen in deutscher Übersetzung wiedergegeben:

Europa muss zu einer steten Untersuchung von Sicherheitsthemen im Mittelmeer schreiten. Demnächst werde ich eine Konferenz der Länder des Südens der Europäischen Union einberufen.

Die Energie- und Sicherheitsthemen im Mittelmeer sind von fundamentaler Bedeutung. Sie werden zum Gegenstands eines Konflikts von Mächten gemacht, die sich immer mehr hervorheben und gegenüber denen die Europäische Union noch minimalen Einfluss ausübt. Europa schuldet, seine Souveränität zu verteidigen.

Lassen wir unsere Sicherheit im Mittelmeer nicht in den Händen anderer Faktoren liegen. Ich möchte ein weiteres Mal die volle Solidarität Frankreichs an Zypern und Griechenland gegenüber den türkischen Verletzungen ihrer Souveränitätsrechte zum Ausdruck bringen. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass das Seegebiet eines Mitgliedstaats der EU bedroht wird.

In Libyen dürfen wir andere Mächte nicht das Waffenembargo verletzten lassen. Die Operation Irini stellt eine der Antworten Europas dar. Es ist erforderlich, dass sie weiter verstärkt wird.

(Quellen: dikaiologitika.gr, facebook.com)

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