Griechenland ermahnt Bürger zur Räson

6. Juni 2020 / Aufrufe: 1.346

Staatsekretär Nikos Hardalias rief Griechenlands Bürger auf, die zur Einschränkung der Verbreitung des Coronavirus COVID 19 adoptierten Schutzmaßnahmen nicht zu vergessen.

Mit einer Mitteilung in den sozialen Netzwerken rief in Griechenland der Staatssekretär für Zivilschutz, Nikos Hardalias, die Ausflügler des Pfingst-Wochenendes zur Wachsamkeit auf.

Angesichts des „verlängerten“ Pfingst-Wochenendes 2020 appellierte Nikos Hardalias mit einem Post auf Facebook, die Bürger sollen nicht die inmitten der Pandemie des Coronavirus Covid-19 seit geraumer Zeit zu ihrem persönlichen Schutz adoptierten Maßnahmen vergessen.

Kampf gegen das Coronavirus betrifft alle

In diesen drei Tagen werden Viele unsere Dörfer, Inseln oder manche der unzähligen schönen Gegenden unseres Heimatlands besuchen. Lassen wir uns weiterhin die persönlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen befolgen, die Abstände einhalten, unsere Hände mit einem Desinfektionsmittel waschen und überall, wo dies angezeigt ist, und speziell in geschlossenen Räumlichkeiten, wo es ein Gedränge geben kann, Masken tragen„, merkt der Staatsekretär für Zivilschutz und Krisenmanagement an und endete:

Es betrifft uns alle und jeden einzelnen Bürger, aus dem Kampf mit einem sich im Abklingen befindenden, jedoch unsichtbar bleibenden Virus als Sieger hervorzugehen. Nur so werden wir unsere bisherige Bemühung und unsere Familien, Mitbürger, Wohngegenden, Dörfer, Städte, unser selbiges Vaterland schützen … .

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. Ingrid
    13. Juni 2020, 19:21 | #1

    Der Apell blieb ungehört. An Pfingsten alle Lokale und Kaffees voll. Viele Menschen auf engem Raum, kein Mindestabstand und ein Verhalten, als würde es Corona nicht geben. Genauso danach in verschiedenen Geschäften und im Supermarkt. Nur vereinzelt – eher selten werden Masken getragen und der Mindestabstand wird ständig missachtet. Auch an der Kasse und das trotz Durchsagen. Auf dem Wochenmarkt dasselbe. Man wird belächelt mit dem Tragen eines Mundschutzes.

  2. Inka Herrmann
    13. Juni 2020, 22:24 | #2

    Ich frage mich, wie das ab Juli hier in GR laufen soll. Angeblich sollen ja tausende von Touristen nach GR kommen. Menschen, die gar nicht oder kaum getestet werden, die den Virus vielleicht mit einschleppen. Und dann? Bisher konnte man bei den meisten Infizierten nachverfolgen, mit wem sie Kontakt hatten, aber bei Touristen ist das so gut wie nicht moeglich.
    Ich hoffe von ganzem Herzen, dass dieser Schuss nicht nach hinten losgeht und wir im September oder Oktober vor einem neuen Lockdown stehen. Das wird GR wirtschaftlich nicht ueberstehen.

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