Coronavirus traf Griechenlands Kongresstourismus

12. Juni 2020 / Aktualisiert: 30. Juli 2020 / Aufrufe: 840

Der Kongresstourismus in Griechenland hat wegen der Pandemie des Coronavirus COVID 19 einen starken Schlag erlitten.

Der offizielle Träger der Branche (Hellenic Association of Professional Congress Organizers, HAPCO) spricht von Verlusten wegen des Coronavirus, die in der Größenordnung von 70 % der Umsätze der im Kongresstourismus tätigen Firmen liegen.

Dabei „schlug“ die Pandemie gerade das Jahr, in dem Griechenland auf diesem Sektor einen imposanten Anstieg verzeichnete.

Griechenlands Kongress-Tourismus verlor bisher 1,7 Mrd. Euro

Wie die Hapco in ihrer Bekanntmachung betont, hatte Griechenlands Kongresstourismus in der europäischen, aber auch nationalen Rangordnung imposant aufzusteigen begonnen. Der größte Teil der internationalen Kongresse wurde jedoch auf das nächste Jahr verschoben, während ein Anteil von 20 % vollständig storniert wurde. Den Prognosen zufolge wird die Situation erst nach dem 1. Quartal 2021 zu einer Normalität zurückkehren, außer wenn es in Griechenland auch einen zweiten Zyklus des Auftretens des Coronavirus Covid-19 geben wird.

Der bisher aus den (griechischen und internationalen) Kongressen und Veranstaltungen verloren gegangene Umsatz wird auf ungefähr 1,7 Mrd. Euro geschätzt. Parallel herrscht in der Branche intensive Nachdenklichkeit wegen des Umstands, dass hinsichtlich der Kongress-Stätten immer noch keine Protokolle ausgearbeitet und Richtlinien vorgegeben worden sind, obwohl mittlerweile der Betriebsbeginn der urbanen Hotels, aber auch die Möglichkeit zur Aufnahme der Kongresse ab dem 01 Juli 2020 bekannt gegeben worden ist.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. GR-Block
    12. Juni 2020, 12:49 | #1

    Kein Wunder! Alle Welt macht jetzt virtuelle Konferenzen. Da fängt sich höchstens der PC einen Virus ein.

  2. Laki
    14. Juni 2020, 11:03 | #2

    @GR-Block
    Haha, what a joke, selten so gelacht.

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