Griechenland ist EU-Champion bei Wohnkosten

25. Mai 2020 / Aufrufe: 868

In Griechenland müssen hunderttausende Bürger fast die Hälfte ihrer Einkommen für Wohnkosten aufwenden.

Griechenland hat ein (weiteres) negatives Championat in Europa inne: Gemäß den vor wenigen Tagen von dem Statistischen Amt der Europäischen Amt (Eurostat) bekannt gegebenen und sich auf das Jahr 2018 beziehenden Angaben sind in Griechenland 39,5 % der Bevölkerung gezwungen, mehr als 40 % ihres verfügbaren Einkommens für Ausgaben in Zusammenhang mit der bewohnten Immobilie auszugeben.

Diese Quote beträgt das Vierfache (!) des europäischen Mittelwerts, der in der EU der „27“ für das besagte Jahr 9,6 % nicht überstieg.

Griechenland „glänzt“ seit 2010 mit den relativ höchsten Wohnkosten

Die Grenze von 40 % des Einkommens ist als Referenzwert gesetzt worden, da ein Haushalt als wirtschaftlich übermäßig belastet gilt, wenn die Wohnkosten diesen Wert überschreiten.

Als Ausgaben für die Wohnung verstehen sich unter anderem die Miete, mit dem Besitz einer Immobilie in Zusammenhang stehenden Steuern, Aufwendungen für sogenannte DEKO (Wasserversorgung, Elektrifizierung, Telekommunikation), Heizkosten und Ausgaben für Reparaturen / Wartungen.

Diese Entwicklung hat sich während der gesamten Dauer der Krise gefestigt, da Griechenland seit 2010 und nachfolgend innerhalb der EU konstant das einschlägige „Championat“ hält.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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