Griechenlands Plan für Neustart des Tourismus

24. April 2020 / Aktualisiert: 31. Juli 2020 / Aufrufe: 4.990

Griechenland hofft, trotz der Pandemie des Coronavirus COVID 19 wenigstens einen Teil der diesjährigen touristische Saison retten zu können.

Träger des touristischen Raums in Griechenland nehmen an, dass die diesjährige Saison nicht vollständig verloren gehen wird, die Verluste jedoch gegeben sind.

Wie Tourismus-Minister Haris Theoharis anführte, stehe eine touristische Saison von drei Monaten in Aussicht. Er sprach sogar von einem Rückgang um 50 % bei dem Reiseverkehr in diesem Jahr, während er ergänzte, in Griechenland werden keine Ankünfte von Touristen aus Ländern über Europa hinaus erwartet.

Touristen sollen Griechenland sicher besuchen und verlassen können

Mit Blick auf den „Tag danach“ für den Tourismus und den Neustart der Tourismuswirtschaft sind drei der grundlegenden Punkte der Planung der Regierung ein „Gesundheitspass“ für alle, die nach Griechenland kommen werden, damit die Wahrscheinlichkeiten einer Verbreitung des Coronavirus durch eingeschleppte Infektionsfälle beschränkt werden, eine schrittweise Wieder-) Öffnung der Hotelanlagen höchstwahrscheinlich ab Juli 2020 und in Abhängigkeit von den touristischen Zielen und jeweilige Vereinbarungen mit den Reiseveranstaltern über den Wiederbeginn des Reiseflusses.

Kritisches Thema ist – sowohl seitens der Regierung zur Sicherstellung der öffentlichen Gesundheit als auch für die Unternehmer des Tourismus – die sichere Ein- und Ausreise der ausländischen Touristen. Aus diesem Grund scheint schließlich der „Gesundheitspass“ favorisiert zu werden. Mittlerweile wird auf europäischer Ebene diskutiert, dass bei allen, die zu reisen wünschen, Antikörper-Tests erfolgen, damit sie wissen, ob sie das Virus überwunden haben. Wie Faktoren des Bereichs anführen, könnte diese Lösung eine „Sicherheitsbasis“ darstellen, damit ein zweites Auftreten der Epidemie in den Sommermonaten vermieden wird.

Von entscheidender Bedeutung werden zur selben Stunde die Vereinbarungen mit den Reiseveranstaltern sein, die bereits ihre Strategie für den griechischen Markt und eine Rückkehr zur Normalität ausarbeiten, sobald sich die Auslandsmärkte (Deutschland, Großbritannien, Frankreich) öffnen, aber auch das grüne Licht für die Wiederaufnahme des Betriebs der Hotels gegeben wird.

Griechenland erwartete 2020 wenigstens 20 Mrd. Euro aus Tourismus

Bezüglich des letzteren gibt es eine Reihe von Vorschlägen dazu, wie die sichere Öffnung sichergestellt werden wird. Quellen eines großen und an allen populären touristischen Zielen präsenten Hotelkonzerns des Landes merken an, sie warten auf die Anweisungen der Regierung darüber, wie sie voranschreiten werden. Sie fügen ebenfalls an, die Beschlüsse über die Wiederaufnahme des Betriebs der Ressorts werden eventuell auch je nach Verwaltungsbezirk spezifiziert werden.

Ein weiterer Faktor wird der Reportage zufolge sein, ob die (Reise-) Ziele eingeschleppten Infektionsfällen hygienisch zu begegnen vermögen könnten. Wie touristische Träger charakteristisch sagen, bestehen beispielsweise andere Möglichkeiten auf Kreta und andere auf den Kykladen-Inseln.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass 2020 aus dem Tourismus Einnahmen von wenigstens 20 Mrd. Euro, sprich 1,5 Mrd. mehr im Vergleich zu den Einnahmen des vergangenen Jahres erwartet wurden. Das die Unternehmer des Markts aus dem Verlauf der Vorbuchungen erreichende Bild zeigte, dass hinsichtlich der Nachfrage, Auslastungen und Aufwendungen (der Touristen) sehr wahrscheinlich die beste Saison der letzten zehn Jahre anstand. Es sei angemerkt, dass 2019 die touristischen Einnahmen 18,2 Mrd. Euro tangierten, während 31,3 Mio. Ankünfte aus dem Ausland verzeichnet wurden.

(Quelle: sofokleous10.gr)

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