Coronavirus als Segen für Griechenland

6. April 2020 / Aufrufe: 1.832

In Griechenland bezeichnete ein Geistlicher das neue Coronavirus als Segen, da es unter anderem Ehebruch, Prostitution und sogar Schulausflügen ein Ende setzte.

Welche auch immer in letzter Zeit über das Coronavirus geschriebene Extremitäten werden wohl davon „übertrumpft“, was in Griechenland ein Pastor aus Kavala von sich gab, dabei unter anderem das neue Virus als einen Segen charakterisierend.

In einem auf Facebook eingestellten Post vertritt besagter Kleriker der griechisch orthodoxen Kirche klipp und klar, das Coronavirus sei ein Segen, und führt dies in einem langatmigen Text auf den Umstand zurück, dass es – wie er vertritt – Ehebruch, Prostitution, Gay Pride und sogar auch … den Schulausflügen ein Ende setzte.

Coronavirus bringt Griechenlands orthodoxen Christen großen Nutzen

Der auch in diversen griechischen Medien veröffentlichte Text wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben.

Wie auch ein amerikanischer Offizieller sagte, wissen wir nicht, ob die Sache mit dem Coronavirus ein Fiasko ist, aber sie nutzt Amerika. Diese Bemerkung können aber auch wir frei auslegen und sagen: Wir wissen nicht, ob dieses Fiasko erfolgte, damit die Kirche Christi bekämpft wird, jedoch hat sich sicher ein großer und unschätzbarer Nutzen für die orthodoxen Christen ergeben. Nämlich:

1. Es hörte das Karnevalstreiben auf, das eine Verspottung nicht nur der heiligen Periode des Triodions, sondern auch Anlass vielfältiger anderer obszöner, für den orthodoxen Glauben und spezieller die Kleriker beleidigender Veranstaltungen war.

2. Es wurden die vorösterlichen mehrtägigen Schulausflüge gestrichen, die in den christlichen Familien Reibungen und Kollisionen schufen und für die Jugendlichen Anlass zu sittlichen Verfehlungen waren.

3. Die Fernhaltung der Schüler aus dem schulischen Raum und die Unterrichtung zu Hause, was in der Vergangenheit ein Begehren vieler christlicher Eltern war, ohne damals das gewünschte Resultat zu haben, wird nun direkt von dem Staat etabliert. Mit den von den bekannten Kreisen mittels der Schule propagierten transsexuellen Wochen und der Sexologie ab der Grundschule ist zumindest vorläufig … Schluss.

4. Die fast blasphemische Teilnahme an der Heiligen Kommunion, die in unserem Land in den letzten Jahren zu einer dämonischen Gewohnheit geworden war, verschwand wegen des Coronavirus innerhalb einer Woche. Was dies bedeutet: Viele sich der Sache nicht bewusste Christen gingen zum Kommunionsempfang aus Gewohnheit oder auf Drängen mit ihnen verwandter Personen, allein – wie sie sagten – des Guten wegen, ohne Reue, ohne Bewusstsein, ohne Gottesfurcht.

Außerdem brachten verantwortungslose Lehrer und Kindergärtner zusammen mit den Christenkindern auch die ungetauften ausländischen Schüler zu den schulischen Routine-Gottesdiensten um die Kommunion zu empfangen, wobei sie sogar allen widersprachen, die ihre antichristliche Haltung aufzeigten.

Nur wer wirklich an das Sakrament glaubt, wird furchtlos Leib und Blut Christi empfangen.

5. Mit Ehebrecherei, Prostitution und fortgeschrittener Sittenlosigkeit in allen Altersgruppen mit dem häufigen Wechsel erotischer Gefährten ist … Schluss! Vorsicht ist besser als Nachsicht …

6. Wo sind nun Gay Pride und Dreistigkeit der Sünde geblieben?

7. Die Isolierung in der Wohnung gibt die Gelegenheit zur Aufwertung der familiären Beziehungen, aber auch zu geistigem Studium und Gebet. All das, was von den Kanzeln der Kirchen jahrelang als christliche Ethik gehört wurde, erlegt nun das Gesetz auf.

8. Es schlossen auch Bars, Clubs, Bordelle und all jene Stätten der Sünde, wo die Jugend – im besten Fall – nur ihre produktiven Kräfte vertat, in einer Illusion des Vergnügens die Nächte durchmachend.

9. Aber auch die Isolation der Mönchsrepublik, des Berges Athos, wird vielfältig nützlich sein. Erstens werden die Mönche sich in ihre Zelle zurückziehen und mit noch größerer Wärme ihre Regeln einhalten, ohne die Ablenkungen, welche die wahllose Beherbergung tausender Besucher und nicht immer wirklicher Pilger hatte, die auch zusätzliche Versuchungen herbeiführten.

10. Mit den Hochzeiten und Taufen, die anstatt die heiligen Sakramente der Kirche zum Ausdruck zu bringen zu einer Schau von Nacktheit und Eindrucksschinderei mit der Vulgarität der Verkleidungen verkommen waren, ist Schluss. Das heilige Sakrament der Taufe wird demütig, ohne Luftballons oder kurze oder geschlitzte Kleider und Blumen in den Taufbecken zelebriert werden. Nur mit den absolut nötigen Personen und ohne überflüssige Ausgaben. Aber auch die Hochzeiten werden vernünftig ohne die kostspieligen Bewirtungen und Fanfaren erfolgen.

Dieses Knäuel abwickelnd wird man feststellen, dass das Fiasko-Virus nur gute und wohltätige Folgen hat. Die unendliche Liebe Gottes gibt uns diese einzigartige Gelegenheit. Sogar auch die aus Klein- und Unglauben diverser Regierungsfaktoren verhängte Schließung der Kirchen wird wohltuend wirken. Die Entbehrung schafft ein größeres Verlangen nach der Kirche und der Teilnahme an der Verehrung Gottes. In ganz Griechenland kamen sehr viele Christen gestern, am letzten Tag der Freiheit, bei den leeren Kirchen vorbei um eine letzte Kerze anzuzünden und ihren tiefen Schmerz zum Ausdruck zu bringen. Niemand verließ irgendeine Kirche des griechischen Staatsgebiets ohne Tränen in den Augen zu haben. Das erlebt wir!

Wie heilig und therapierend ist dieser Schmerz! Eine voll und ganz ehrliche Fastenzeit. Eine Fastenzeit des Schmerzes und der Reue und Zerknirschung des Herzens.

Das ist das grandioseste Ereignis, dass uns die Liebe unseres Herrn Jesus Christus uns in dieser gesegneten Periode bietet. Wie am Tag der Leiden des Herrn verdunkelt sich die Sonne, damit Seine Auferstehung in Meeren der Verehrung und geistigen Freude anbricht. Ein Ostern, das in diesem Jahr wahrscheinlich ohne Knallkörper und Feuerwerke sein wird, welche die grandiose Botschaft so wie degenerieren. Vielleicht auch mit geschlossenen Kirchen wegen der Angst der … Judäer. Trotz allem werden die Türen der Hölle ein für alle Male eingerissen werden. Brüder, wir haben gewonnen …!

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. Petros
    6. April 2020, 12:44 | #1

    Da staune ich ungläubig …
    Willkommen in 2020, liebe Glaubensbrüderinnen der un-orthodoxen (und sonstigen) Kirche: Wer so einen Blödsinn in der heutigen Zeit verbreitet, muss sich über Kopfschütteln und Austritte nicht wundern! „B“men!

  2. Uli
    6. April 2020, 13:38 | #2

    Das kann doch wohl nicht wahr sein ?

  3. Gerhard
    6. April 2020, 23:12 | #3

    Was raucht dieser Mensch??

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