Griechenland schränkt wegen Coronavirus Repatriierungen ein

31. März 2020 / Aktualisiert: 30. Juli 2020 / Aufrufe: 1.099

Griechenland will nur noch in speziellen Notsituationen befindliche Bürger repatriieren.

In Griechenland kündigte am 28 März 2020 der Staatssekretär für Zivilschutz und Krisenhandhabung, Nikos Chardalias, die Ergreifung neuer Maßnahmen bezüglich der Flugverbindungen an.

In dem Bestreben, die Ausbreitung des neuen Coronavirus COVID-19 zu hemmen, sollen fortan auch Repatriierungen von Landsleuten rigoros eingeschränkt und nur noch in konkreten (Not-) Fällen erfolgen dürfen.

Einstellung der Flüge zwischen Griechenland und Holland – Deutschland

Wie Nikos Chardalias bekannt gab, werden fortan nur noch Repatriierungen von Landsleuten gestattet sein, die drei konkreten Gruppen angehören:

  • Sie bedürfen gesundheitlicher Versorgung (wie Schwangere oder ernsthaft Erkrankte usw.) und verfügen über eine entsprechende ärztlicher Bescheinigung.
  • Sie haben (z. B. wegen Auslaufens eines legalen Aufenthaltszeitraums in einem Land des Auslands) keine sichergestellte Unterkunft mehr.
  • Sie „hängen“ auf (per Ticket nachzuweisenden) Transitflügen fest.

Nikos Chardalis gab bekannt, unter den von der griechischen Regierung ergriffenen Maßnahmen sei auch die Einstellung von Flügen aus Ländern, in denen ein ernsthaftes epidemiologisches Problem existiert. Deswegen werden – unter bestimmten Ausnahmen für Cargo- und Militärflüge – ab dem 29/03/2020 mit Wirkung ab 03:00 morgens und bis zum 15 April 2020 die Flüge von und nach Holland und Deutschland eingestellt.

Der Staatssekretär betonte, Rückholungen von Griechen erfolgen (nur noch) für Personen mit speziellen Gründen: „Wir machen keine generelle Repatriierung, weil dies für die öffentliche Gesundheit in Griechenland verheerend wäre. So sehr manche auch krakeelen mögen, werden sie dort zu bleiben haben, und zwar speziell all jene, die sich weigern, Nachweise beizubringen.

Jene, die repatriiert werden, werden alle sein, die sich in Not(lagen) befinden, und alle, die umgehender gesundheitlicher Pflege bedürfen, die ihnen dort, wo sie sich befinden, nicht erbracht werden kann“, gab Nikos Chardalias bekannt. Laut ihm werden demnach (nur noch) alle repatriiert werden, die wegen Verlust oder Auslaufens der Mietung keine Bleibe (mehr) haben, sowie alle, die im Rahmen eines Transitflugs „festhängen“.

Weiter unterstrich der Staatsekretär, „am vergangenen Freitag (27 März 2020) trafen bereits von dem Londoner Flughafen Heathrow 30 unserer Landsleute mit Gesundheitsproblemen ein. Das Prozedere der Rückholung betrifft jedoch keine generelle Repatriierung.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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