Griechenland bremst Änderungen bei Kfz-Steuer

17. Februar 2020 / Aufrufe: 157

Die Änderungen bei der Kraftfahrzeugsteuer scheinen in Griechenland um ein weiteres Jahr verschoben werden zu sollen.

Wie in Griechenland eine Reportage der Tageszeitung „Vima“ anführt, werden die 5.280.000 Eigentümer privater Personenfahrzeuge trotzt der Beteuerungen, dass es Änderungen zum Besseren geben werde, aufgerufen sein, Ende 2020 die selben Kfz-Steuern wie jene zu entrichten, die sie auch vor ungefähr einem Monat (für das Jahr 2020) zahlten.

Somit werden die Eigentümer wenigstens zwei Jahre zu warten haben, da die Änderungen sich erst auf die (gegen Ende 2021 zu entrichtenden) Kfz-Steuer 2022 beziehen werden.

Kfz-Abmeldungen kommen Griechenlands Fiskus teuer zu stehen

Laut der Zeitung „VIMA“ sind – wie die Zeitung schreibt – die im Finanzministerium erörterten grundlegenden Szenarien zwei, wenn die Änderungen gelten werden. Das erste hat mit der Belastung von Fahrzeugen analog zu ihrem (aktuellen) Wert und natürlich mit den ausgestoßenen Emissionen zu tun. Das zweite Szenarium bezieht sich auf eine Kombination von Hubraum mit Emissionen und Alter (des Fahrzeugs).

Wenn letzteres geschieht, wird es zu einer besseren Verteilung der Belastungen führen, da es nicht angeht, dass ein Pkw mit einem Zeitwert von beispielsweise 3.000 Euro mit Kfz-Steuern in Höhe ungefähr 1/3 des Preises belastet wird, zu dem es derzeit verkauft werden könnte. Dies ist auch der Grund, aus dem – mit riesigen Verlusten für die öffentlichen Einnahmen – tausende Eigentümer die Kennzeichen beim Finanzamt einreichen (sprich ihre Fahrzeuge vorläufig abmelden).

Wie die Experten gegenüber der Zeitung betonen, betragen die Verluste für den Fiskus infolge eines stillgelegten Pkw sogar ein Vielfaches der Kfz-Steuern, da der Pkw, wenn er sich in Verkehr befindet, beispielsweise Kraftstoff verbrauchen, Mautstationen passieren, versichert werden usw. wird.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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