Ausnahme griechischer Agrarprodukte von US-Zöllen

18. Februar 2020 / Aufrufe: 98

Eine Reihe diverser Agrarprodukte aus Griechenland bleiben erneut von den Strafzöllen der USA gegen die Europäische Union ausgenommen.

Aus Griechenland in die USA exportiertes griechisches (Oliven-) Öl, Olivenprodukte, Käse, Weine und verwandte Produkte bleiben erneut von der aktualisierten Liste der den amerikanischen Sanktionen unterstellten Produkten ausgenommen. Ebenfalls von der Liste der Zollabgaben ausgenommen wurde auch Pflaumensaft.

Es ist das zweite Mal, dass auf Beschluss des amerikanischen Handelsministerium am 15 Februar 2020 Produkte aus Griechenland von den amerikanischen Strafzöllen im Rahmen des Handelskriegs mit der EU ausgenommen wird.

Griechenlands Regierung misst Wirtschaftsdiplomatie Top-Priorität zu

Wie Quellen des griechischen Außenministeriums betonten, handelt es sich um einen zweiten Erfolg der Regierung, der dank der koordinierten Bemühungen der gemeinsam zuständigen Minister für Entwicklung und Investitionen (Adonis Georgiadis), Agrarentwicklung (Makis Voridis) und des Staatssekretärs für Wirtschaftsdiplomatie im Außenministerium (Kostas Fragkogiannis) erzielt wurde, nachdem das Thema auf höchste Verhandlungsebene mit bilateralen Direktkontakten gebracht und erreicht wurde, dass die seit Oktober 2019 geltende Ausnahme auch mit der neuen Revision bestehen blieb.

In diesem Rahmen setzt sich mit intensiven Beratungen die Bemühung der griechischen Regierung um die Aufhebung der Strafzölle auch auf Pfirsiche fort, die infolge des einschlägigen Beschlusses des amerikanischen Handelsministerium seit Oktober 2019 mit übermäßigen Kosten belastet worden sind.

Von Seite Griechenlands wird ständig betont, dass der Agrar- und Ernährungssektor unverhältnismäßig getroffen worden ist und die Ergreifung von Maßnahmen zur Abschwächung der Folgen sowie auch die Gestaltung einer positiven Agenda mit den USA erforderlich sei, damit die Töne der politischen Konfrontation auf dem Sektor des Handels sinken.

Die zu einer der Top-Prioritäten der Regierung Griechenlands erhobene Wirtschaftsdiplomatie stellte laut den selben Quellen die gemeinsame Ebene der zusammen zuständigen Ministerien dar, die mobilisiert wurden und die Informierung sowohl der Träger in Griechenland als auch der amerikanischen Verwaltung erreichten, was letztere dazu führte, die griechischen Anliegen zu adoptieren.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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