Türkei überschwemmt Griechenland mit Migranten

2. Januar 2020 / Aufrufe: 447

Ungeachtet der widrigen Wetterlage setzten mitten in der letzten Nacht des Jahres 2019 drei mit Menschen jeden Alters besetzte Boote illegal von der Türkei nach Griechenland über. Insgesamt gelangten direkt nach dem Jahreswechsel 123 Personen an den Küsten derÄgäis-Insel Lesbos an.

Im Dezember 2019 trafen laut der Polizeidirektion Nordägäis an den Küsten der Inseln ihres Zuständigkeitsbereichs 5.247 Personen ein, davon 3.681 auf Lesbos, 878 auf Samos und 688 auf Chios.

  1. Stavros-Constantinos
    2. Januar 2020, 08:51 | #1

    Warum schottet die Marine nicht MEHR die Grenze zur Türkei ab? Griechenland hat doch genug Marineboote und soll gefälligst Tag und Nacht seine Grenzen bewachen und im Notfall auch von den Waffen gebrauch machen! Von der schlampigen EU-VERWALTUNG bekommen sie keine Hilfe! Der Erdogang ist ein hinterhältiger Kameltreiber und vergewaltigt die EU und vor allem will er Griechenland in die Knie zwingen. Das sind keine Flüchtlinge, die mit den Booten kommen, sondern nur Wirtschafts-Kriminelle die alle Sozialen-Kassen plündern wollen und auf dem Tränenkanal betteln. Weg mit ihnen! Sonst kommen die Touristen nicht mehr in den Urlaub auf eure schönen Inseln, denn sie wollen Urlaub machen und keinen kriminellen Farbigen begegnen. Griechenland es ist EUER Land und KÄMPFT für dieses schöne Land und passt auf den falschen Kameltreiber aus der Türkei auf!

  2. LiFe
    2. Januar 2020, 15:38 | #2

    Muss nun auch befürchtet werden, dass Europa mit Migranten aus Libyen überschwemmt werden soll? Also dem starrsinnigen Sultan ist dies zuzutrauen, nur frage ich mich, was die Türken, von denen es durchaus auch vernünftige geben wird, als einfachen Menschen davon haben können, wenn dies geschehen soll? Mir kommt es als persönlicher Schachzug eines einzigen wahnsinnigen Herrschers vor, dem aber auch alle Mitteln recht ist den Feind im Inneren, sprich Europa zerstören will und die Welt schaut zu! Unfassbar die Politik, ohne Sinn und Verstand!

  3. GR-Block
    2. Januar 2020, 22:23 | #3

    Von 2010 bis 2018 ist die Einwohnerzahl Griechenlands um 389.000 gefallen, hätte aber um 200.000 steigen sollen (EU-Durchschnitt = 1,8% Bevölkerungszuwachs). D.h. es fehlen fast 600.000 Menschen.
    Bevor Regierungen aus dem Reiche Nim(m) sich die Ausgebildeten herauspicken, sollte GR schnell reagieren und die Einwanderer sieben. Die Unnützen sollten einen Freiflug nach Frankfurt, Paris oder London erhalten. Es gibt auf den Ferieninseln schließlich genügend freie Kapazitäten auf den Rückflügen der Touristenbomber in diese drei Hauptstädte. Als Anreiz für die Fluggesellschaften könnte man ihnen die Flughafengebühren erlassen. Die Transferkosten werden den Touristen als „Flüchtlings-Taxe“ abgeknöpft. Die Taxe richtet sich nach den Beschäftigtenzahlen in ihren Ländern. Länder, die über 50% Beschäftigung haben, zahlen mehr als solche, die nur 40% oder 30% Beschäftigung haben. Die Einnahmen werden vor allem als Investitionen für neue Arbeitsplätze genutzt.
    Mehr Arbeitskräfte und mehr Investitionen, das ist das Geheimnis zum Erfolg. Selbst nach einer wirtschaftlichen Katastrophe wie jetzt in GR oder vor 75 Jahren in D.

  4. Mark
    3. Januar 2020, 18:57 | #4

    So einfach ist das nicht. Boote hat die Küstenwache (ich glaub, das meintest du, denn die Kriegsmarine einzusetzen ist schon mal was ganz anderes) genügend glaub ich, jedoch klappt es trotzdem nicht. Manche Schleuser drehen mit ihren Booten um beim Anblick der üblicherweise bewaffneten Küstenwache, jedoch sehr viele tun dies definitiv nicht. Sie kommen einfach weiter, da man nichts zu befürchten hat, denn man weiß, dass Griechenland kein Staat ist, der auf Boote voller Menschen schießt. Und wenn man sieht, dass die griechischen Boote den Zugang blockiere, dann macht man halt folgendes: man befindet sich meistens in griechischen oder internationalen Gewässern und lässt das Boot mit den Menschen dort alleine treiben oder man versenkt es selber. Dann greifen wir Griechen von alleine ein um diese zu retten, und somit landen die dann in Griechenland und bleiben auch dort. Okay die meisten wollen eigentlich nach Deutschland, wegen der großen Hilfen die man dort bekommt, aber das ist mittlerweile schwer, da die Grenzen im Norden auf beiden Seiten fest zu sind, da es auf Land ist, und solche Grenzen sind viel leichter zu schützen.

    Übrigens, Armee (Heer) und Marine dürfen nicht eingreifen. Sie beobachten nur und verständigen jeweils die örtliche Polizei, die dann kommt und Migranten einsammelt. Nur bei Rettungsaktionen nimmt man teil. Aktiver wird man nur, wenn Soldaten selber gefährdet werden, die können dann auch Migranten festnehmen. Ich diente bis vor einiger Zeit (auch dort oben in Thrakien) und kenne das. Es kommen einfach täglich viele an, ein paar kommen immer durch, man kann nicht jederzeit überall sein. Und wenn man jetzt noch den Zaun dort oben erweitert (nicht mal Syriza baute den vorhandenen dort ab, da man sah, dass ansonsten zu viele kommen würden), dann werden es noch weniger sein. Die meisten kommen vom Meer, wir sind der Türkei ausgeliefert, wenn die Boote mal im Wasser sind, dann ist eine Rückfahrt nur schwer möglich.

    Naja, noch kann Griechenland mit der Anzahl an Migranten umgehen, so viele sind es noch nicht. Kann man sogar noch in die Gesellschaft integrieren, bzw. muss man auch, damit man schlimmeres für beide Seiten vermeidet. Die Frage ist jedoch, wie lange wird man den Migrantenströmen standhalten können? Jedenfalls nicht für immer. Irgendwann in den nächsten Jahren werden es einfach zu viele sein. Und dann sollte Deutschland und der Rest Europas sich echt nicht wundern, wenn Griechenland auf einmal diese Menschen massenweise nach Norden durchwinkt – alle werden die Bulgaren und „Nordmazedonier“ ja nicht festnehmen können, sie wohl auch nicht erschießen, es würden Massen durchkommen, wie damals 2015, wo man halt alle Richtung Nordeuropa schickte. Dass Erdogan diese Menschen für seine eigene Ziele ausnutzt, ist ja wohl offensichtlich, da gibt es nichts zu sagen.

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