Saus und Braus für Illegale in Griechenland

14. Januar 2020 / Aufrufe: 726

Griechenlands Arbeitsministerin erließ stillschweigend einen unerhörten Beschluss, der illegalen jugendlichen Migranten praktisch ein Leben wie Gott in Frankreich verspricht.

Die Arbeitsministerin Domna Michailidou überschritt jede Provokationsgrenze gegenüber den Millionen Bürgern Griechenlands, die klaglos die in ihrem Heimatland mit ungeminderter Intensität eintreffenden islamischen Horden ertragen.

Fernab von dem Problem bleibend und in der Wärme ihres Büros im Zentrum von Athen scheint der Ministerin der Leidensweg der lokalen Gesellschaften gleichgültig zu sein, die unter der Überbevölkerung der Flüchtlinge und illegalen Migranten auf Griechenlands wunderschönen Inseln der Ägäis leiden, und beschert den lokalen Gesellschaften einen neuen Alptraum und Herd der Beunruhigung.

Listiger Zug um Griechenlands Bürger zu … überrumpeln

Laut dem am 31 Dezember 2019 im Regierungsanzeiger publizierten Beschluss können ab März 2020 minderjährige Unbegleitete im Alter von über 16 Jahren … frei in den Städten Griechenlands herumlungern und in Apartments wohnen und Leistungen genießen, die viele Griechen nur in ihren Träumen sehen werden. Die jugendlichen Ausländer werden auf regelmäßiger Basis wirtschaftliche Hilfe per bar oder Prepaid-Karte erhalten und somit bequem ihren Alltag ohne den Überlebens-Stress genießen können, dem die überwältigende Mehrheit der Bürger Griechenlands begegnet.

Die (von dem griechischen Volk nicht mit seiner Stimme legitimierte) außerparlamentarische Ministerin fasste aber nicht nur diesen extrem provozierenden Beschluss, sondern schritt auch zu einem weiteren listigen Zug, da sie – offensichtlich keine Gegenreaktionen hervorrufen wollend – den Regierungsanzeiger hinterlistig am Silvestertag durchbrachte.

Gemäß dem umstrittenen Ministerialbeschluss werden also in jeder betreuten Wohnung bis zu vier Minderjährige – je zwei in jedem Zimmer – beherbergt werden. Unter den Leistungen, welche die ausländischen Jugendlichen genießen werden, sind (zwei) elektronische Rechner, unbeschränkter Internetzugang (nebst WiFi), hinreichende Möblierung, volle Küchenausstattung, alle erforderlichen elektrischen Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank, Fernsehgerät, elektrischer Küchenherd, Dunstabzugshaube sowie auch kleinere Haushaltsgeräte wie Wasserkocher usw. umfasst.

Beherbergung jugendlicher illegaler Migranten in Griechenland

Die Unterhaltung der Apartments können nationale, periphere und lokale Behörden, juristische Personen öffentlichen Rechts zur Erbringung von Sozialpflegediensten, internationale Organisationen mit Sitz oder Niederlassung in Griechenland sowie auch Nicht-Regierungsorganisationen (NRO / NGO) übernehmen. Jeder Träger kann ein oder mehrere Apartments betreiben und wird alle Betriebskosten jeder Wohnung wie Zahlung der Miete und der Fixkosten, die das Apartment belastenden Umlagen, die materialtechnische Ausstattung sowie auch die Behebung von Schäden, Abnutzungen und Defekten übernehmen, die an der Wohnung, ihren Installationen und ihrer Ausstattung verursacht werden.

Während der ganzen Dauer der gewährten Beherbergung in diesen Wohnungen werden die unbegleiteten Minderjährigen außer krankenhäuslicher und medizinischer Versorgung auch Dienste sozialpsychologischer Unterstützung sowie Zugang zu Freizeit- oder Sportaktivitäten bekommen. Ebenfalls wird ihnen Zugang zu Rechtsberatungen gewährt werden, während besondere Fürsorge der Erlernung der griechischen Sprache sowie auch Programmen zur beruflichen Ausbildung auf Basis der Qualifikationen und Wünsche eines jeden Minderjährigen zukommen soll.

Jeder minderjährige Ausländer wird von einem Vormund vertreten werden, der von dem zuständigen Staatsanwalt eingesetzt und für den Zugang der Jugendlichen zum Bildungssystem sowie auch für ihre Eingliederung in die jeweilige lokale Gemeinschaft verantwortlich sein werden wird. Außerdem wird es auch Dienste für Begleitung und Beförderung zu Behörden geben, wo dies erforderlich ist. Mit der Erreichung ihrer Volljährigkeit wird die gewährte Beherbergung in den Apartments vollendet, während der Ablauf zur Vorbereitung ihres Auszugs wenigstens vier Monate vorher beginnt.

Nach Beurteilung des Eigenständigkeitsniveaus des unbegleiteten Minderjährigen – unter Berücksichtigung von Faktoren wie Teilnahme an formaler Bildung oder einem Berufsausbildungsprogramm, aktuelle Eingliederung des Beherbergten in den Arbeitsmarkt oder Aussichten auf Findung einer Beschäftigung in einem angemessenen Zeitraum, Vorhandensein eines unterstützenden Rahmens in der Gemeinschaft – wird dem jungen Erwachsenen die Akte mit allen originalen Dokumenten übergeben, die sich auf seine Gesundheit, seinen rechtlichen Status und seine Ausbildung beziehen.

Provokante Privilegien für illegale Migranten in Griechenland

Wie in dem einschlägigen Ministerialbeschluss charakteristisch angeführt wird, ist der Zweck all des Vorstehenden unter anderem „die Unterstützung und Stärkung der unbegleiteten Jugendlichen für den Übergang in die Volljährigkeit, die Setzung von Zielen, die Stärkung des Selbstvertrauens und der Möglichkeit zur Selbsterhaltung, die Entwicklung von Fertigkeiten, die Stärkung der Fähigkeit zur Fassung von Beschlüssen und der Fähigkeit der Minderjährigen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln„.

Wer den Beschluss der Ministerin Domna Michailidou liest, worin alles angeführt wird, was die unbegleiteten Migranten in Griechenland genießen werden, wird jedenfalls feststellen, dass den griechischen Bürger nicht nur nie eine solche günstige Behandlung seitens des Staats zuteil wurde, sondern sie diese Wohnungen auch aus ihrer Tasche bezahlen werden. Hoffen wir, dass von uns wenigstens schließlich nicht auch noch verlangt werden wird, sie in unseren eigenen Wohnungen zu beherbergen …

(Quelle: dimokratianews.gr)

  1. Anton
    14. Januar 2020, 14:22 | #1

    Nur ein kleiner, wenn auch wahrscheinlich nicht erfreulicher, Hinweis. Es wäre schön, wenn Griechenland endlich durch die Aufnahme von Flüchtlingen durch andere EU-Staaten erheblich entlasstet werden würde. Wenn jedoch bereits feststeht, dass – wie im Beitrag suggeriert – es sich ausschließlich um, nach geltendem Recht, Illegale handelte, entfällt die Pflicht einer Aufnahme durch andere EU-Staaten. Deren Rechtsstatus stünde dann ja bereits fest. Will man also mehr Flüchtlinge los werden, sollte man mit einer vorschnellen und pauschalen rechtlich Einordnung also eher vorsichtig sein.

  2. GR-Block
    15. Januar 2020, 00:29 | #2

    Tja, hart ist des Journaillisten Leben geworden. Seit der Krise muss er seine Hetzkampagnen ins Unermessliche steigern, um einen anonymen Artikel zu platzieren. Es gibt heute soviel miese Konkurrenz, dass der ehrliche Hetzer sich versteckt und am Hungertuch nagt. Und sowas nagt zuallererst natürlich am patriotischen Selbstbewusstsein. Hm, da muss man doch etwas unternehmen können … Ha, ich hab’s, und dabei gab doch der Patriot selbst die Steilvorlage in seinem Artikel:

    Für eine seiner nächsten Reportagen reist er nach Syrien, lässt sich von Erdogans Truppen befreien und in ein türkisches Luxus-Feriencamp bringen. Von dort bezahlt er einen Schleuser, der ihn kurz vor Lesbos ins Wasser wirft und dabei seine Papiere versenkt. Von der Küstenwache aufgegriffen behauptet er, er sei ein elternloser 16-jähriger Syrer, der nur deshalb so verlebt aussieht, weil er schlimme Jahre des Krieges in seiner Heimat durchlebt hatte. Und im Handumdrehen sitzt der angeblich illegale Immigrant in einem Athener Luxus-Vorort in einer eigenen Wohnung, mit eigenen Möbeln, eigenem WiFi, Privatärzten und einem der seltenen, begehrten Ausbildungsplätze im goldenen griechischen Handwerk.

    Was hat sich Frau Ministerin nur dabei gedacht?

    Dagegen müssen sich gewöhnliche Einheimische mit einem Platz an den staatlichen Massenuniversitäten begnügen, deren Abschluss einen automatisch zum Emigranten macht oder schlimmer noch zu einem Journalisten. So aber kann der ehemals Anonyme Patriot als lachender Dritter diejenigen niedrigen Arbeiten erledigen, für die griechische Durchschnittsakademiker gar keine Qualifikation hätten und erlangt dabei wie von selbst eine „Stärkung des Selbstvertrauens …“ und lernt seine „… Persönlichkeit zu entwickeln.“ Vielleicht hat er dann eine zum vorzeigen.

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