Neue Strategie der Banken Griechenlands

13. Januar 2020 / Aufrufe: 323
Einen Kommentar schreiben Kommentare

Griechenlands Banken wollen neue Gebührenmodelle einführen und den traditionellen Schalterbetrieb abschaffen.

Die Banken in Griechenland stecken die neue Gebührenstrategie in Kombination mit dem neuen Kundenservice-Modell ab, in dem die Rolle des Schalterbetriebs auszusterben tendiert.

Erneut das Thema der Belastungen für Bankprodukte und -services tangierend führen die Capital.gr vorliegenden Informationen an, dass die griechischen Banken sich in Richtung eines … Mobilfunkprovider-Modells bewegen, indem sie beschließen, ihre Services zu gruppieren und entsprechend (pauschal) in Rechnung zu stellen.

Abschaffung traditioneller „Schaltergeschäfte“ in Griechenland

Den Informationen zufolge werden Griechenlands Banken zur „Gruppierung“ von Dienstleistungen schreiten und „Options-Bündel“ mit einer einheitlichen (sprich „fixen“) Berechnung schaffen, die der Verkehrende analog zu Ausmaß und Häufigkeit seiner Transaktionen auswählen kann. Auf diese Weise werden sich das Thema der Erhebung von Belastungen je Transaktion erledigen und Transaktions-Pakete geschaffen werden, die von dem Kunden zu konkreten Kosten (beispielsweise gegen eine Belastung von 15 Euro, wobei das Paket aufzeigend die Durchführung von 10 kostenlosen Überweisungen, 30 Guthabentransfers, 50 Schecks, Zahlungen an Dritte usw. umfassen könnte). Die Kosten der Pakete werden auf Monats- oder Jahresbasis festgelegt werden.

Die Belastungen auf der Basis von Verkäufen von „Service-Paketen“ werden mit der völligen Umgestaltung der Bankfiliale innerhalb des Jahres 2020 kombiniert werden. Ziel der Banken ist, die Gesamtheit der mittels des traditionellen Schalters abgewickelten Geschäftsvorgänge zu den alternativen digitalen Netzen zu leiten. Die Eurobank wickelt bereits seit dem 01/01/2020 keine Schalter-Bargeschäfte unter 400 Euro ab, während erwartet wird, dass sich auch die anderen Banken in diese Richtung bewegen werden.

Griechenlands Banken wollen nicht mehr als „Büttel“ fungieren

Der Grund für diese neue Politik liegt in der Feststellung, dass die Nutzung der (Bank-) Schalter überwiegend für Begleichungen von Rechnungen des Fiskus und öffentlicher Träger erfolgt und die Banken überhaupt nicht wünschen, als Kassierer des Staats fungierend Personal und Ressourcen zu beschäftigen. Speziell ab dem Moment, wo sie riesige Investitionen in die Technologie mit dem Ziel realisieren, ihre Kunden den digitalen Netzen zuzuwenden und sich an das internationale Umfeld der Konkurrenz anzupassen. In diesem Rahmen teilt die Alpha Bank ihren Kunden sogar mit, dass demnächst die Barzahlungen an Fiskus und Organisationen die Vorlage einer Karte der Alpha Bank erfordern werden.

Die innerhalb des Jahres 2020 erwarteten Entwicklungen auf Ebene von Produkten, Belastungen und Bedienung des Kunden bei den Banken werden den Schalter zum „Aussterben“ führen. Den Informationen zufolge werden die Banken demnächst auch die Präsenz der innerhalb der Filialen installierten „Automatischen Zahlungszentren“ (APS) weiterentwickeln, damit diese zusätzliche Vorgänge – aufzeigend von der Aktualisierung von Konto- / Sparbüchern bis hin zum Kauf von Tickets für Veranstaltungen und Darbietungen – realisieren können.

(Quelle: capital.gr, Autorin: Nena Malliara)

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks

Hinweis: Kommentare werden erst nach Freischaltung durch einen Administrator sichtbar.
Bitte beachten Sie die Hinweise und Regeln bezüglich der Abgabe von Leserkommentaren.