Griechenlands Bürger mögen Plastikgeld nicht

12. Januar 2020 / Aufrufe: 243
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In Griechenland ging 2019 die Nutzung sogenannten Plastikgelds signifikant zurück.

Die letzten Angaben der Griechischen Bank (TtE) zeigen einen Rückgang des Volumens und des Wertes der Transaktionen mit Karten und schaffen eine Nachdenklichkeit bezüglich des „Aufbaus“ des Steuerfreibetrags per Steigerung der Aufwendungen per Plastikgeld.

Zur Stunde, wo in Griechenland die Anzahl der Zahlungskarten imposant ansteigt, werden die mit diesen realisierten Transaktionen sowohl arithmetisch als auch dem Wert nach weniger.

In Griechenland kursieren derzeit fast 18 Millionen Karten

 Auf Basis der letzten verfügbaren Daten der TtE für das 1. Halbjahr 2019 nahmen die in Griechenland in Umlauf befindlichen Karten um 4 % zu, während die mit diesen realisierten Transaktionen und der entsprechende Wert um 16 % zurückgingen.

Spezieller zeigte die Gesamtzahl der in Umlauf befindlichen Zahlungskarten einen Anstieg um 539.000 (+ 4 %) im Verhältnis zum 2. Halbjahr 2018 und erreichte 17,7 Mio. Karten. Dieser Anstieg rührte aus der Ausstellung neuer Debit-Karten, da zusätzlich 540.000 Karten (+ 4 %) ausgegeben wurden, sowie auch dem entsprechenden Rückgang von Kreditkarten im Vergleich zum 2. Halbjahr 2018 her.

In den jeweiligen Karten-Kategorien wurde hinsichtlich der Gesamtzahl der Zahlungskarten Ende des 1. Halbjahrs 2019 eine stabile Quote der Debit-Karten (84 %) und der Kreditkarten (16 %) verzeichnet, was dem vorherigen Halbjahr entspricht.

Rückgang der Plastikgeld-Transaktionen in Griechenland

Im Gegensatz zu dem Anstieg der Anzahl der Zahlungskarten gingen im ersten Halbjahr 2019 sowohl die Gesamtzahl als auch der Gesamtwert der mit Karten ausgeführten Transaktionen im Verhältnis zum 2. Halbjahr 2019 zurück. Konkret gestaltete sich das Volumen der Transaktionen mit Karten auf 438,3 Millionen Euro und präsentierte einen Rückgang um 16 %. Entsprechend gestaltete sich der entsprechende Wert auf 29,6 Mrd. Euro, einen Rückgang um 16 % verzeichnend.

Was die durchschnittliche Anzahl von Transaktionen je Karte betrifft, zeigt diese sich auf 25 Transaktionen gesunken, gegenüber 30 im vorherigen Halbjahr. Die Debit-Karten stellten weiterhin den hauptsächlichen Bargeld-Ersatz dar, wobei sich die durchschnittliche Anzahl von Transaktionen je Debit-Karte von 32 im vorherigen Halbjahr auf 26 gestaltete. Die durchschnittliche Anzahl von Transaktionen je Kreditkarte blieb für ein zweites aufeinanderfolgendes Halbjahr konstant bei 20.

Bei dem durchschnittlichen Transaktionswert je Karte wurde im Vergleich zum vorherigen Halbjahr ein Rückgang um 19 % beobachtet, wobei der absolute Wert sich auf 1.688 Euro belief. Dieser Rückgang liegt hauptsächlich an dem Rückgang des durchschnittlichen Transaktionswerts je Debit-Karte um 20 %, der sich auf 1.777 Euro gestaltete. Entsprechend ging der durchschnittliche Transaktionswerte je Kreditkarte um 4,5 % zurück und gestaltete sich auf 1.089 Euro.

Der durchschnittliche Wert je Transaktion blieb bezüglich der Gesamtheit der Karten auf dem selben Niveau im Verhältnis zum 2. Halbjahr 2018 und erreichte 67 Euro. In den jeweiligen Karten-Kategorien belief sich der durchschnittliche Wert je Transaktion unter Nutzung einer Debit-Karte auf 70 Euro, damit einen prozentualen Anstieg um 1 % präsentierend, während der durchschnittliche Wert je Transaktion unter Nutzung einer Kreditkarte im Vergleich zum 2. Halbjahr des vergangenen Jahres um 4,7 % zurückging und sich auf 54 Euro gestaltete.

(Quelle: capital.gr)

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