Mister Bitcoin bleibt in Griechenland

24. Dezember 2019 / Aufrufe: 223

In Griechenland wurde per einstweiliger Verfügung die Auslieferung des als Mister Bitcoin bekannten Alexander Vinnik an Frankreich ausgesetzt.

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof (StE) in Griechenland beschloss, die Auslieferung des als „Mr. Bitcoin“ bekannten Alexander Vinnik an Frankreich laut seiner Rechtsanwältin Zoi Konstantopoulou vorläufig auszusetzen.

Der griechische Justizminister Kostas Tsiaras hatte dagegen vor wenigen Tagen beschlossen, dass der 40-jährige Russe anfänglich an Frankreich, mit zweitem Ziel an die USA und mit drittem Ziel an Russland ausgeliefert werden soll.

Frankreich will Mr. Bitcoin … ohne Anklage

Laut Zoi Konstantopoulou wurde mit einer einstweiligen Verfügung der Vorsitzenden der 4. Kammer des Obersten Verwaltungsgerichtshofs, Maria Karamanof, der Beschluss des Justizministers Tsiaras bezüglich einer Auslieferung des Alexander Vinnik an Frankreich und danach an die anderen Ländern ausgesetzt, bis ein Beschluss über den von ihm gestellten Aussetzungsantrag ergeht.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass – laut den Verteidigern des Alexander Vinnik – das französische Auslieferungsersuchen nach seiner Festnahme in Griechenland erfolgte und sich auf Cyber-Verbrechen bezieht, als er bereits inhaftiert war, während die französischen Behörden offiziell keinerlei Strafverfolgung gegen ihn ausgeübt haben.

Alexander Vinnik hat das Recht auf seiner Seite

Spezieller lautet die Erklärung der Verteidigerin Zoi Konstantopoulou:

Die Vorsitzende der 4. Kammer des Obersten Gerichtshofs erließ heute (23/12/2019) eine einstweilige Verfügung zur Aussetzung des Beschlusses zur Auslieferung des Alexander Vinnek an Frankreich – USA – Russland, damit die Gefahr anerkennend, in die Alexander im Fall seiner Auslieferung gerät. Alexander befindet sich schon am 4. Tag seines am 20/12/2019 begonnenen neuen Hungerstreiks und seine Gesundheit zeigt bereits eine Verschlimmerung.

Alexander hat das Recht, das Gesetz, die internationalen Abkommen und die Verfassung unseres Landes auf seiner Seite. Sich gegenüber hat er Mechanismen, die fähig sind, die menschliche Existenz zu zermalmen, für die weder die Verfassung noch die internationalen Abkommen und auch nicht das Recht von Bedeutung sind. Mechanismen, von denen erwartet wird, nun unterirdisch und offenkundig mobilisiert zu werden um den gerichtlichen Beschluss zu stürzen.

Wer letztendlich die Oberhand behalten wird, ist etwas, das uns alle betrifft, wenn wir Menschen genannt werden wollen.

(Quelle: cnn.gr)

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