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ISIS-Imam in Griechenland verhaftet

21. November 2019 / Aufrufe: 335
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In Griechenland ist ein Imam und vermutlicher Vollstrecker der Dschihadisten ausfindig gemacht und verhaftet worden.

In den letzten Jahren haben die griechischen – und wahrscheinlich europäischen – Behörden dermaßen breites Material über die Aktivität einer Person mit einer angeblichen zentralen Rolle im Islamischen Kalifat in den Händen, die laut der von Capital.gr enthüllten Prozessakte ein Imam der Dschihadisten war und in einem schrecklichen Video in Erscheinung auftritt.

Der konkrete Mann ist einer der 7 Ausländer, die laut den Erklärungen des Ministers für Bürgerschutz, Michalis Chrysochoidis, in Beantwortung einer Anfrage des Parteivorsitzenden der „Griechischen Lösung“ (Ελληνική Λύση), Kyriakos Velopoulos, in der Periode 2017 – 2019 auf griechischem Boden festgenommen wurden und Charakteristika von Dschihadisten und Terroristen haben.

Syrischer Dschihadist beantragte in Griechenland Asyl

Es handelt sich um einen 26-jährigen Syrer, der in der Haftanstalt Domokou einsitzt, da er in einem schockierenden Video des Islamischen Kalifats ausgemacht wurde, die „Bestrafung der Ungläubigen“ zu verkünden. In dem Video existieren Bilder, die unter anderem die Flagge des „Islamischen Staats“, Explosionen, Verstümmelungen, Folterungen, Auspeitschungen, Massenmorde, Steinigungen und Enthauptungen zeigen!

Der 26-jährige Syrer wurde nach bei dem Dezernat für internationalen Terrorismus eingegangenen Informationen ausfindig gemacht und befand sich mit seinem 2-jährigen Sohn in Griechenland im Abschiebungszentrum der Insel Kos und beantragte Asyl. Laut dem Schreiben vom 27/07/2019 des Ministeriums für Zivilschutz an die Staatsanwaltschaft „stellt er ein Mitglied der Terrororganisation ‚Islamischer Staat‘ dar. Laut den selben Informationen tritt besagter Ausländer in Erscheinung, auch an einem Video beteiligt zu sein, das im Internet eingestellt wurde und Propaganda für die selbe terroristische Organisation praktiziert“.

Das Video, das den syrischen „Flüchtling“ auffliegen ließ

Das konkrete Video mit einer Dauer von 11:59 Minuten wurde per Interpol auf der (einschlägig) eingestuften Plattform „Chek The Wed“ ausfindig gemacht. Darin ist der Syrer sagen zu hören: „Der Islamische Staat erhielt von Gott und Mohamed den Befehl, die Ungläubigen zu bekämpfen„, „… wer sich nicht an das Wort Gottes und des Propheten Mohamed hält, wird auf eine dem Niveau seiner Abtrünnigkeit entsprechende Weise bestraft werden„, „… Du, der Du uns zu bekämpfen beginnst, hast Dich daran zu erinnern, dass es auf der ganzen Welt keinen Ort gibt, wo man die Bedingungen Gottes befolgt, wie es der Islamische Staat tut …“ und „die Todesstrafe schützt die Religion. Die Bestrafung Dessen, der Alkohol getrunken hat, schützt den Geist. Mit der Bestrafung des Mordes werden die Seelen geschützt. Mit der Bestrafung der Diebstähle werden die Vermögen geschützt. Mit der Bestrafung der Prostitution wird die Würde geschützt …

Der zuständigen Abteilung wurde sofort eine Anweisung erteilt: „Die digitale Platte wurde an die Abteilung für Audiovisuelles Fotomaterial & Planmäßigkeiten geschickt, damit sie zu vergleichenden Untersuchungen der Fotos schreitet und uns mitteilt, ob es sich um die selben Personen handelt, sowie auch eine Isolierung von Momentaufnahmen vornimmt, die unter anderem die Flagge des ‚Islamischen Staats‘, Explosionen, Verstümmelungen, Folterungen, Auspeitschungen, Massenmorde, Steinigungen und Enthauptungen zeigen.

Die Antwort lautete, die Fotos der beiden Männer (des Häftlings und des Dschihadisten) ähneln sich.“ Parallel antwortete Interpol Kuwait den griechischen Behörden, „bezüglich der obigen Person wurde daran erinnert, für ihre terroristischen Ansichten bekannt zu sein„.

Die Einlassung des syrischen Dschihadisten-Imams

Zu Lasten des besagten Syrers wurde ein Strafverfahren wegen „Eingliederung in eine Terrororganisation„, „Förderung und Aufwiegelung per Internet zu terroristischen Aktionen„, „beabsichtigter schwerer Körperverletzung“ ausgeübt. Wie es in der Anklageschrift lautet, wurde „die angeführte Tat der Verstümmelung in seinem Wissen von anderen Mitgliedern der Terrororganisation auf Video aufgenommen und stellt Teil – Sektion eines Videos dar, das unter anderem die Flagge des ‚Islamischen Staats‘, Explosionen, Verstümmelungen, Folterungen, Auspeitschungen, Massenmorde, Steinigungen und Enthauptungen wiedergibt und ebenfalls in seinem Wissen im Internet publiziert wurde„.

An einer Stelle des Videos erscheint die Verstümmelung eines angeblich wegen eines Diebstahls beschuldigten Muslims, die – wie in dem Video wiedergegeben wird – von dem auf Kos Verhafteten angeordnet wurde. Er selbst gab am 17 Juli 2019 in seiner Aussage an die Amtsträger des Antiterror-Departments an:

Ich wurde in Kuwait geboren und wuchs in dem Gebiet Al Zahra, an der Grenze zu Saudi-Arabien auf. Dort studierte ich Wirtschaft, während ich parallel ab dem Alter von 13 Jahren in einer Moschee auch das Studium des Islams begonnen hatte. Ungefähr ab 2012 sah ich im Internet und in Prospekten, dass es in Syrien Organisationen gab, die Freiwillige zur Lehre der Religion an die Gläubigen suchten. Somit beschloss ich im Oktober 2013, nach Syrien zu gehen und begab mich nach Aleppo, das damals unter der Besatzung der ISIS stand. Ich wurde 22 Tage lang in einem Zentrum der Organisation ausgebildet. Die Ausbildung betraf obligatorisch die Nutzung von Waffen, aber auch Religionsunterricht. Nach ihrer Beendigung wählten die Zuständigen der Organisation aus, wen sie als Kämpfer und in welchem Gebiet haben wollten. Ich blieb, man setzte mich als Imam in den Moscheen in der Stadt / des Distrikts Deir ez-Zour ein. Man setzte mich ebenfalls ein, Wache zu halten und immer eine Waffe in meinem Besitz zu haben. Weiter informierte ich, da seitens der Organisation obligatorisch war, dass auf Befehl des Emirs die Einwohner des Gebiets in die Moscheen kommen, diesen darüber, wenn jemand nicht kam, und jener ordnete seine Bestrafung an. In dem besagten Video erscheine ich im Moment der Vollstreckung der Bestrafung eines wegen Diebstahls Verurteilten, wo mir befohlen wurde, die gemäß dem moslemischen Recht der Scharia verhängte Strafe zu verkünden. Mir ist nicht bekannt, ob die Videoaufnahme der Vollstreckung zur Erstellung eines Internet-Videos verwendet werden sollte.

Frage: „Jedoch wirst Du in dem Video als das Dogma der Scharia predigender ‚Imam‘ gezeigt, während parallel in dem selben Video Bilder bewaffneter Gewalt gezeigt werden. Wie erklärst Du Deine Mitwirkung in dem besagten Video?

Antwort: „In dem konkreten Video war ich tatsächlich Imam und man befahl mir einfach, den Leuten bekannt zu geben, was das Gericht beschloss. Ich weiß nicht, aus wem das Gericht besteht. Die Wächter bringen mir das Urteil über die Sache in die Moschee und ich gebe es bekannt.

(Quelle: capital.gr, Autor: Panagiotis Stathis)

  1. karnapas
    22. November 2019, 14:35 | #1

    Immer die alte Leier: „Ich bin es nicht gewesen — Hitler war es.“

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