Griechenland will Kassenschulden verhökern

16. November 2019 / Aufrufe: 427

Laut Reuters plant Griechenlands Regierung, Forderungen der Versicherungskassen an private Investoren zu verkaufen.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters plant Griechenlands Regierung den Verkauf von Schulden in Höhe vieler Mrd. Euro an die Versicherungskassen an private Investoren.

Laut dem exklusiven Reuters-Bericht strebt die griechische Regierung die Anziehung von Investitionen und die Bewältigung die Wachstumsperspektiven des Landes beeinträchtigender Probleme wie die „roten“ Kredite an, während sie sich einen Modus zu finden bemüht, die Tragfähigkeit ihres Versicherungssystem zu stärken.

Fokussierung auf Kassenschulden von über 100.000 Euro

Es gibt eine Strategie, diverse Assets zu verkaufen, die das Versicherungssystem in den letzten Jahren nicht beizutreiben geschafft hat„, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur ein griechischer Regierungsamtsträger. Die – wie in der Reportage angeführt wird – von Arbeitsminister Notis Mitarakis geleitete Planung der Regierung wird sich auf einen Verkauf von Verbindlichkeiten in Höhe von bis zu 12 Mrd. Euro aus den Gesamtschulden von 35 Mrd. Euro an die Versicherungskassen beziehen.

Es wird nicht erwartet, dass besagte Planung eine Kapitalisierung von Schulden umfassen wird, da die Übertragung der Ansprüche auf die Verbindlichkeiten per hypothekarisch besicherter Wertpapiere als Kreditgewährung betrachtet werden und Hindernissen seitens der Eurostat begegnen könnte. Die Regierung wird anstreben, eine Anzahlung sicherzustellen und sich auf ein Gewinn-Sharing-Schema zu einigen.

Die Verkäufe werden zu einem unter dem Nennwert liegenden Preis erfolgen, während der Käufer einen Verwalter für die Beitreibung der Verbindlichkeiten zu finden haben wird. Der Plan wird als Stichtag den 31 Dezember 2014 festsetzen, was bedeutet, dass er bis einschließlich bis zu diesem Datum kumulierte Forderungen betreffen wird, sich dabei auf Verbindlichkeiten von über 100.000 Euro fokussierend.

Wie der griechische Amtsträger zu Reuters sagte, sollen Verbindlichkeiten, die bereits „reguliert“ worden sind, oder Schulden Gewerbetreibender an die Kassen nicht einbezogen werden. Ziel ist, dass die anfängliche Planung bis Ende des Jahres 2019 zu einem Ende führt, damit die Vorbereitung im ersten Quartal des kommenden Jahres vollendet und die Verkäufe im zweiten Quartal des Jahres 2020 realisiert werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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