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Griechenland streicht Bagatell-Schulden

26. November 2019 / Aktualisiert: 28. November 2019 / Aufrufe: 414
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Griechenland will bis zu 10 Euro betragende fällige Verbindlichkeiten rund einer halben Million Schuldner an den Fiskus kurzerhand streichen.

In einem Zug der „Rationalisierung“ des Systems zur Beitreibung öffentlicher Einnahmen plant Griechenlands Regierung, zur „a-limine“-Streichung von Geldstrafen und Verbindlichkeiten an den Fiskus in Höhe von unter 10 Euro zu schreiten.

Informationen der griechischen Zeitung „Katinerini tis Kyriakis“ zufolge wird die Regelung rund 500.000 Schuldner betreffen und zum Resultat haben, dass die Fälle, in denen fällige Schulden anhängig sind, auf unter 3 Millionen sinken werden.

Beitreibung der Bagatellbeträge kostet ein Mehrfaches

Es handelt sich um einen Zug, der abgesehen von den Bürgern auch dem selbigen Fiskus wesentlich zugutekommt, da die Kosten für den Erlass von Benachrichtigungen, die Einnahme per E-Banking und der für die Beamten entstehende Aufwand, der sie von der Beschäftigung mit anderen Sachen abhält, in der Praxis mit einem Mehrfachen zu Buche schlagen.

Ergänzend sei angemerkt, dass sich immer wieder geradezu groteske Fälle abspielen, in denen im Verkehr mit den Steuerbehörden wesentliche Vorgänge wegen fällig gestellter Cent-Beträge blockiert werden, von den der Schuldner bis dahin keinerlei Kenntnis hatte.

(Quellen: dikaiologitika.gr, Medienberichte)

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