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Griechenland: Sklavenitis ist Zeitbombe

30. November 2019 / Aufrufe: 286
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Der Konzern Sklavenitis in Griechenland hat Verbindlichkeiten von über 2 Milliarden Euro und schreibt weiterhin rote Zahlen!

Hat der Gigant des griechischen Einzelhandels tönerne Füße? Ist der Sklavenitis-Konzern wegen seiner hohen Verpflichtungen trotz seines ungeheuren Umsatzes verwundbar? Wird er eine eventuelle negative Entwicklung der Wirtschaft Griechenlands verkraften können?

Das sind die Fragen, die seine Gläubiger und hauptsächlich seine Lieferanten beschäftigen, da die Supermarkt-Kette mittlerweile so groß ist, dass der geringste Fehltritt zu einer Kette von Auswirkungen für hunderte – wenn nicht tausende – kooperierende Firmen zu haben vermag.

Sklavenitis galt in Griechenland einst als „Kathedrale“

In Griechenland hinsichtlich seiner Finanzen einstmals als „Kathedrale“ geltend war Sklavenitis gezwungen, große Lasten auf sich zu nehmen um tausende Arbeitsplätze und Lieferanten zu retten, die 2016 der Marinopoulos-Clan mit der Insolvenz in der Luft hängen lassen hatte. Das wussten alle: sowohl die Banken, die ihre Finanzierung an Sklavenitis aufstockten um Marinopoulos zu absorbieren, als auch die Lieferanten. Nun scheinen die Dinge zwar ins Gleichgewicht gekommen zu sein, nur dass sie aber nicht blühen.

Der Sklavenitis-Konzern beschäftigt derzeit 26.700 Arbeitnehmer, gegenüber 11.400 im Jahr 2017, schreibt jedoch immer noch rote Zahlen, während seine gesamten Verbindlichkeiten 2.165.867.000 Euro erreicht haben. Der Umsatz mag 3 Milliarden Euro überstiegen haben, das Ergebnis vor Steuern sind jedoch Verluste von 60.208.000 Euro. Diese Angaben rühren aus der Bilanz für 2018 her, die der Konzern vor wenigen Tagen veröffentlichte.

Zur Besicherung von Anleihen- und sonstigen Krediten waren am 31 Dezember 2018 auf die Immobilien der Gesellschaft und des Konzern Voreintragungen und Hypotheken im Betrag von entsprechend 697.267 Euro und 708.568 Euro eingetragen. Zusammen mit den Leasing-Verträgen übersteigen diese Lasten 9 Millionen Euro.

Schwindelerregende Zahlen und Zinszahlungen und Tilgungen, die schwungvolle Brutto-Gewinne erfordern. Wie viel Geld nötig ist? In der Bilanz 2018 werden 41.081.000 Euro angeführt. Die Betriebsgewinne (vor Betriebsmitteländerungen) betrugen jedoch gerade einmal 25.613.000 Euro..

Sklavenitis vermag Kredite nicht „gesund“ zu bedienen

Letzteres bedeutet, dass die Kreditverschuldung nicht gesund bedient werden kann, wie Marktfaktoren anmerken, die erachten, wenn es keine signifikante Verbesserung der Ergebnisse gebe, sei es eine Frage der Zeit, dass eine Umschuldung der Kredite erforderlich sein wird. Und wenn eine Umschuldung der Bankkredite erforderlich wird, was wird bezüglich der Abzahlung der Verbindlichkeiten an die Lieferanten nötig sein? In dieser Frage fassen sich die Beunruhigungen des Marktes zusammen. Und es ist eine logische Frage …

Warum gelangte Sklavenitis an diesem Punkt an? Es sei in Erinnerung gerufen, dass in Zusammenarbeit mit den Gläubigerbanken des Marinopoulos-Konzerns die gesamte Umschuldung seiner Kreditverpflichtungen vereinbart wurde, so wie diese sich nach dem Aufkauf der insolventen Kette gestalteten, damit die Unternehmung der Sanierung der unternehmerischen Supermarkt-Aktivität des Marinopoulos-Konzerns und seiner Tochtergesellschaften tragbar wird.

Die Hauptbedingungen der Umschuldung betrafen eine Umwandlung der kurzfristigen Kreditaufnahme in eine langfristige, Änderung der Kreditzinsen (Euribor plus Spanne) sowie auch die Verlängerung der Tilgungszeit der Gesamtheit der Kreditverpflichtungen. Es gibt also kleine Spielräume für eine weitere Umschuldung ohne „Beschneidung“. Und die sich stellende Frage ist simpel: Hat die Familie Sklavenitis Kapital auf der hohen Kante um es in die Gesellschaft zu stecken, wenn die Umstände es erfordern? Und wenn ja, wird sie es tun?

(Quelle: dimokratianews.gr)

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