In Griechenlands Hotspots agitieren Dschihadisten

19. Oktober 2019 / Aufrufe: 383

Kurz vor dem Brand im Hotspot der Insel Samos in Griechenland kursierte im Internet ein Aufruf an die Migranten, das Camp niederzubrennen.

Eine aus dem Auffanglager (Hotspot) der Insel Samos im Internet in Umlauf gebrachte Nachricht, in der ein (konkreter) Mann die Migranten anzustiften scheint, den Hotspot der Insel in Brand zu setzen, ruft in Griechenland heftige Beunruhigung hervor.

Ein gewisser „Mohammed“ übertrug mit seinem Mobiltelefon den Brand in dem Lager live, während er laut dem griechischen TV-Sender „Star“ kurz zuvor die Nachricht „Brennt das Camp nieder, Samos“ gepostet hatte.

2 – 3 % der Personen in Griechenlands Hotspots sind extrem gefährlich

Dem elektronischen „Stigma“ seines Mobiltelefons zufolge ist besagter Mohammed physisch in dem Hotspot bzw. amtssprachlich als „Empfangs- und Identifizierungszentrum“ (KYT) bezeichneten Lager auf Samos präsent, stammt jedoch aus der Stadt Rak(k)a (Ar-Raqqa) in Syrien, also der „Welthauptstadt“ des „Islamischen Kalifats / Staats“ (IS). 2014 schoss (und veröffentlichte) er in dem Gebiet sogar ein Foto, auf dem er eine Waffe hält.

Manos Meimarakis, Forscher für Themen internationaler Sicherheit – internationalen Terrorismus, erklärt: „Von der Gesamtzahl der in den Hotspots untergebrachten Menschen sind 2 bis 3 Prozent besonders anfällig für extremistische Elemente. Wir sprechen von äußerst gefährlichen Personen mit Kriegskenntnissen, sie haben operative Erfahrung … .

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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