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Illegale Migranten überschwemmen Griechenland

3. Oktober 2019 / Aktualisiert: 08. Oktober 2019 / Aufrufe: 683

Griechenland hat im Mittelmeerraum die meisten Ankünfte illegaler Migranten, die meistens von den Küsten der Türkei mit Booten zu griechischen Inseln übersetzen.

Das Flüchtlings-Hochkommissariat der Vereinten Nationen appelliert an die Regierung Griechenlands, eiligst Tausende Asylanten aus den Auffang- und Identifizierungszentren („Hotspots“) der Inseln auf das Festland zu verlegen, und bezeichnet die Situation auf den Inseln Lesbos, Samos und Kos als kritisch.

Laut einer Bekanntmachung des Flüchtlings-Hochkommissariats der UN ist für die Flüchtlinge die Lage auf Lesbos, Samos und Kos kritisch und die Lebensbedingungen in den Aufnahmezentren werden unter Bezugnahme auf das Migrantenproblem als unzulänglich und unsicher charakterisiert.

Griechenlands Inseln werden von Flüchtlingen und Migranten „gestürmt“

Im September 2019 trafen in Griechenland über das Meer 10.258 Personen (hauptsächlich Familien aus Afghanistan und Syrien) ein und diese Anzahl war auf Monatsbasis die höchste seit 2016. Zusätzlich wird betont, dass auf den Mittelmeerraum bezogen Griechenland in diesem Jahr die meisten (bisher ungefähr 45.600 der insgesamt 77.400) Ankünfte hatte.

Das Flüchtlings-Hochkommissariat ruft die griechischen Behörden auf, die Pläne zur Verlegung von über 5.000 Asylanten gleichzeitig mit der Schaffung neuer Unterbringungsplätze auf dem griechischen Griechenlands zu beschleunigen, „wo die meisten Zentren an den Grenzen ihrer Kapazität arbeiten„. Ebenfalls begrüßt es die Ankündigungen der griechischen Regierung bezüglich einer Priorisierung der Minderung des Drucks auf die Inseln und des Schutzes der unbegleiteten Minderjährigen, merkt jedoch an, besondere Beunruhigung rufen die Strapazen der unbegleiteten Kinder rufe besondere Beunruhigung hervor, da nur ein von vier sich in einer für sein Alter geeigneten Unterkunft befinde.

Wie das Hochkommissariat beschreibt, „sind in Moria in einem großen Zelt ungefähr 500 Kinder zusammen mit Erwachsenen untergebracht, zu denen sie in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis stehen. Auf Samos schlafen zehn unbegleitete Mädchen in Schichten in einem kleinen Container, während andere Kinder gezwungen sind, auf den Dächern der Container zu schlafen.“ Weiter appelliert es an die europäischen Staaten, für die Umsiedlung dieser Kinder als unmittelbare Priorität Plätze zu öffnen.

Es sei angemerkt, dass die internationale Organisation in ihrer Bekanntmachung die jüngst von der griechischen Regierung angekündigten Maßnahmen bezüglich einer Beschleunigung und Verschärfung der Asylverfahren nicht kommentiert, da sie darauf wartet, schriftlich informiert zu werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. windjob
    3. Oktober 2019, 18:14 | #1

    Anstatt GR zu kritisieren sollten die Länder aktive Hilfe leisten. Aber da haperts ja immer.

Kommentare sind geschlossen