Griechenlands Banken planen neue Abzocken

25. Oktober 2019 / Aktualisiert: 25. Oktober 2019 / Aufrufe: 646

In Griechenland schicken die Banken sich trotz aller Proteste gegen ihre unverschämte Tarifpolitik an, schon wieder neue Gebühren und Provisionen auszuhecken.

Griechenlands Premierminister Kyriakos Mitsotakis hatte am Donnerstag (24 Oktober 2019) ein Treffen mit den Bankiers um den absurden Belastungen seitens der Kreditinstitute eine Bremse zu setzen.

Nach den massenhaft bekundeten Protesten verlangt die Regierung von den Banken, die neuen Belastungen zurückzunehmen, die sie den Bürgern aufbürden. Nur dass laut einer Reportage des TV-Senders OPEN die Institute sich anschicken, mit Provisionen sogar auch für Geschäftsvorgänge per Internet noch größere Belastungen einzuführen.

Banken in Griechenland planen neue Abzocken

Der besagten Reportage zufolge begaben sich am Donnerstagmittag die Bankiers in den Regierungspalast Megaro Maximou um den Premierminister Kyriakos Mitsotakis zu sehen. Bei diesem Rendezvous vertrat der Premierminister, die zusätzlichen Belastungen dürfen nicht gelten, weil die Konsumenten nicht noch mehr zu belasten sind. Die Banken werden jedoch nicht nur die Belastungen nicht zurücknehmen, sondern bereiten auch neue vor.

Laut OPEN-TV wollen die Banken demnächst in Rechnung stellen:

  • Eine Jahresgebühr für die Nutzung des Onlinebankings
  • Eine Gebühr für Smartphone-Anwendungen
  • Eine Provision für Transaktionen per Internet (Überweisungen, Zahlungen)

Zu letzterem sei angemerkt, dass Griechenlands Banken per Web-Banking, Phone-Banking usw.  abgewickelte Transaktionen bereits heute mit zum Teil harschen Gebühren und Provisionen belasten.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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