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Erdogan droht Europa mit Dschihadisten-Tsunami

17. September 2019 / Aufrufe: 570

Während Griechenland aus der Türkei von Flüchtlingen und Immigranten überschwemmt wird, erpresst Erdogan erneut Europa mit  mit einer Öffnung der türkischen Grenzen.

Mit den auf den griechischen Inseln in den letzten Tagen signifikant zunehmenden Strömen aus der Türkei eintreffender Flüchtlinge und illegaler Migranten, aber auch den erneuten Drohungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan bezüglich einer Öffnung der Grenzen beschäftigt das Thema der Migrationskrise die Länder der Europäischen Union wieder mit der selben Heftigkeit, die es im Jahr 2015 hatte.

Erdogan, der brennend die Schaffung einer Sicherheitszone im „weichen Unterleib“ seines Landes, sprich in Nordsyrien wünscht, stellte vor einigen Tagen das Thema in Zusammenhang mit dem Flüchtlingsthema, den europäischen Block diplomatisch „erpressend“.

Erdogan droht, Dschihadisten auf Europa „loszulassen“

Die Türkei könnte gezwungen sein, ihre Pforten zu öffnen, wenn sie nicht mehr Unterstützung aus Europa für die Versorgung der Flüchtlinge und die Schaffung einer Sicherheitszone in Nordsyrien bekommt„, sagte Erdogan und steigerte rapide die Beunruhigung über die Gefahr eines Zusammenbruchs der Flüchtlingsvereinbarung (zwischen EU und Türkei), was neue massenhafte Flüchtlingswellen in Europa bedeuten würde.

Die Taktik des türkischen „Sultans“ ist bekannt, da es nicht das erste Mal ist, dass er das Thema instrumentalisiert um seine Interessen zu bedienen, diesmal sind seine Behauptungen – oder seine indirekten Drohungen – allerdings nicht völlig unbegründet.

Die Türkei wird sich möglicherweise tatsächlich mit neuen massenhaften Flüchtlingsströmen konfrontiert finden, da in den letzten Wochen die Kämpfe in dem letzten großen Bollwerk der Partisanen, sprich Idlib eskalieren, das an die Türkei grenzt. In der Region leben ungefähr 3.000.000 Flüchtlinge, während die Beunruhigung Europas zunimmt, da sich dort auch die verbliebenen Kerne des sogenannten „Islamischen Staats“ halten, die Erdogan unverhohlen auf den alten Kontinent zu schicken droht, falls Brüssel seine Forderungen nicht befriedigt.

Dies ihrerseits einschlägig kommentierend versuchte die Kommission, die Beunruhigungen zu beschwichtigen, wobei man meinte, „wir können die Zusammenarbeit mit der Türkei in gutem Glauben fortsetzen„, und parallel anfügte, den Anstieg der Ankünfte auf der griechischen Insel Lesbos mit Beunruhigung zu beobachten.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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